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Martina McBride: Eine 25 Jahre lange Erfolgsgeschichte

Martina McBride steht seit 25 Jahren erfolgreich auf den Bühnen dieser Welt. Im Jubiläumsjahr wird es ein besonderes Weihnachtsalbum geben.

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Truck Stop 2019
Martina McBride Martina McBride - Bildrechte: Nash Icon Records

Sie hatte 1992 darauf gehofft, vielleicht zehn Jahre lang als Country-Sängerin erfolgreich zu sein. Ihr erstes Album „The Time Has Come“ war gerade von ihrer Plattenfirma veröffentlicht worden und mit Hits wie „My Baby Loves Me“, „Independence Day“ und „Wild Angels“ sang Martina McBride sich in die Herzen der Fans. Jetzt kann sie nun auf eine Karriere zurückblicken, die 25 Jahre lang andauert und die noch nicht beendet ist. In den 1990er Jahren und im ersten Jahrzehnt nach 2000 war sie immer in den Country-Charts präsent. Sie verkaufte 18 Millionen Alben, wurde fünfmal von der CMA zur besten Country-Sängerin des Jahres gewählt und 14 Mal für einen Grammy nominiert.

Nachdem sie zwölf Studioalben aufgenommen hat, ihr letztes 2016 war „Reckless“, ist sie nun wieder im Studio, wo sie an einem Weihnachtsalbum arbeitet. Es wird zur Saison erscheinen und weniger nach Country als nach Swing klingen, denn Pat Williams ist der Produzent. Das US-Online-Magazin „Taste Of Country“ fragte Martina McBride, wie sie sich ihren langjährigen Erfolg erkläre. Für sie sei das alles den Fans gedankt. „Nur wenn du die Fans interessieren kannst, wenn du Hits wie ‚Concrete Angel‘ oder ‚This One’s For The Girls‘ hast, mit denen sich die Fans identifizieren können“, so McBride, „kannst du 25 Jahre lang populär bleiben.“

Befragt, an welche Momente sie mit Stolz zurückdenke, erinnert sie sich an eine ihrer ersten Tourneen, bei der sie vor George Strait immer zwei Lieder singen durfte. „Mit dem Idol aufzutreten, dessen Lieder ich als Teenager begeistert gehört hatte, war einfach unglaublich“, antwortet Martina. „Und dann war da noch das Konzert, bei dem meine Stimme völlig weg war. Trotzdem sang ich ‚A Broken Wing‘, das heißt, ich versuchte es und die ganze Halle sang mein Lied für mich. Es war ein herrlicher Moment.“

Aber es gibt auch Songs, die sie hätte singen können, weil sie sie als erste hörte. Doch weder Jessica Andrews‘ „Who I Am“ noch Faith Hills erster Nummer-Eins-Hit „Wild One“ waren ihr damals gut genug, wie sie bedauernd sagt. Auch nach 25 Jahren arbeitet Martina McBride noch schrecklich gern im Studio. Heute kenne sie sich natürlich viel besser im Studio aus. „Im Laufe der Jahre gewinnt Frau an Selbstbewusstsein und ist auch bereit, größere Risiken einzugehen“, erklärt McBride nicht ohne Stolz. „Dadurch fühle ich mich freier und muss nicht so sehr auf jede winzige Detail achten. Daher machen mir Plattenaufnahmen mehr Spaß denn je.“

Wir gehen davon aus, dass dies auf ihrem Weihnachtsalbum zu spüren und zu hören sein wird.

Rob Georg: Weitere Informationen hier klicken!
Über Franz-Karl Opitz (589 Artikel)
Redakteur. Fachgebiet: Traditional Country. News & Storys, Charts, Rezensionen.
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