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Webb Pierce, der Wondering Boy: Zum 100. Geburtstag von Country Music’s Biggest Star

Webb Pierce, der erfolgreichste Countrysänger der 1950er und 60er Jahre, erblickte vor nunmehr 100 Jahren in West Monroe, Louisiana, das Licht der Welt.

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Webb Pierce Webb Pierce. Bildrechte: MCA Nashville (Universal Music)

Als Hank Williams 1952 die Grand Ole Opry verlassen musste, weil er bei den strengen Verantwortlichen in Nashville infolge seines Trinkens keine Gnade mehr fand, suchte man einen geeigneten Nachfolger. Die Wahl fiel auf Webb Pierce. Sein erster Hit Wondering – ursprünglich eine alte Cajun-Nummer, machte es möglich.

Wie zuvor Williams hatte Pierce erstmals in Shreveport, Louisiana bei der wöchentlichen Live-Radio-Show Louisiana Hayride für größeres Aufsehen gesorgt. Der Hayride war seit 1948 die einzige Radioshow, die es ansatzweise mit der Grand Ole Opry aufnehmen konnte. Allerdings war die Opry eindeutig die Nummer eins und der Hayride nur zweite Wahl. Normalerweise hatte aber wer sich in Shreveport einen Namen gemacht hatte, gute Chancen, nach Nashville zu wechseln. Mit weitaus nachhaltigerem Erfolg als es dem Hillbilly Shakespeare Williams vorher beschieden war, schaffte Webb Pierce diesen Ortswechsel. Pierce hatte zuvor einige Hindernisse überwinden müssen, um beim Hayride aufgenommen zu werden. Dafür wendete er gleich mehrere Tricks an, denn zu Anfang war man dort von den Qualitäten des ambitionierten Newcomers noch nicht wirklich überzeugt.

Als Pierce, der damals noch im Kaufhaus Sears in der Herrenabteilung arbeitete, es einen Abend geschafft hatte, aufzutreten, soll er nichts dem Zufall überlassen haben und engagierte vor der Show ein paar junge Mädchen, die er direkt vor der Bühne platzierte. Als er zu singen begann, rasteten die Mädels aus und verlangten lautstark nach mehr und ein Star war geboren. Schon bald konnte Webb Pierce beim großen Major-Label Decca unterschreiben. Seine dritte Single „Wondering“ ging auf Nummer 1 und brachte den Durchbruch und fortan hieß Pierce der Wondering Boy, ganz wie man Hank Williams einst nach seinem ersten Hit den Lovesick Blues Boy genannt hatte.

Zu Webb Pierces Band – den Southern Melody Boys, gehörten in Louisiana damals noch unbekannte Musiker wie Faron Young, die Wilburn Brothers und die späteren Sessioncracks Jimmy Day und Floyd Cramer. Hatte Faron Young seine Karriere auch zu einem Teil Pierce zu verdanken, hielt ihn das nicht davon ab, sich hin und wieder spöttisch über diesen zu äußern. So sagte er einst zu dem von Geburt an blinden Sänger Ronnie Milsap: „Du tust mir nicht leid, weil Du blind bist. Wenn Du singen würdest wie Webb Pierce, dann würdest Du mir leidtun.“

Webb Pierce mit seiner hohen, markanten Stimme war rein technisch ein nicht so versierter Sänger, da er nicht immer sauber phrasierte und auch mal tonal leicht daneben lag. Es gab sicherlich Sänger, die ihn technisch in den Schatten stellten; worin Pierce aber allen überlegen war, war sein Geschäftssinn: Er hatte ein Gespür für den Markt und ein Ohr dafür, einen potentiellen Hit zu identifizieren. Dabei waren neben eingängigen Melodien insbesondere Texte interessant, die Tabus und heikle Themen geschickt adressierten, so dass sie beim Publikum verfingen: Ein gutes Beispiel ist sein größter Hit „There Stands A Glass“, ein anderes sein 1952er Erfolg „Back Street Affair“: Pierce hörte Hank Williams den Song live im Radio singen, in der Annahme, dass dieser seine neueste Single zum Besten gäbe. Als sie sich kurz darauf über den Weg liefen, sagte Pierce, wie sehr ihm der neue Song gefalle. Zu seinem Erstaunen erzählte ihm Williams aber, dass er den Song nicht aufnehmen werde, da sein Management den Song als zu riskant einstufe, um mit der Aussage zu schließen: „Ich denke jeder, der den Song aufnimmt, wird einen Nummer-Eins-Hit haben.“

Inhaltlich handelt „Back Street Affair“ von der Liebe eines verheirateten Mannes zu einer jungen, wohlmöglich minderjährigen – also unter 21 Jahre alten, Frau, ein absolutes Tabu in den 1950er Jahren. Zweifellos sind auch noch andere Lesarten denkbar, die noch stärker tabuisiert waren, wie z.B. die Beziehung zu einem jungen Mann. Dass es sich bei der Person, mit der der Sänger eine Affäre hat, um eine Frau handelt, wird nämlich nirgendwo im Text gesagt. Nur im Kontext von normativer Heterosexualität geht es hier ganz selbstverständlich um eine junge Frau.

Kurze Zeit später war Pierce im Studio und nahm Back Street Affair auf. Hank Williams lebte gerade noch lang genug, um zu erfahren, dass seine Prophezeiung eingetroffen war. Nach Williams‘ Tod füllte Pierce rein kommerziell die Lücke, die Williams hinterlassen hatte und bis in die 60er Jahre lieferte er 57 Top Ten Hits ab und wurde so zum größten Star der Country-Musik.

Dieser Erfolg hatte mehrere Säulen. Bereits 1953, gerade in Nashville ansässig, gründete Pierce gemeinsam mit Opry Manager Jim Denny den Musikverlag Cedarwood Publishing. Zudem bestand er darauf, wenn er einen Song aufnahm, auch als Autor mitgenannt zu werden. Es gibt also unzählige Songs, die Pierce mit als Urheber führen, mit denen er aber bei ihrer Erstehung nichts zu tun hatte. Weder Melodie noch Text waren von ihm. Dass Produzenten oder Interpreten gerne mal einen Teil der Writer Credits beanspruchten, war damals ein gängiges Vorgehen. Pierce zog dieses Prinzip knallhart durch, und wenn er sich nicht durchsetzen konnte, ließ er auch einen vielversprechenden Song ziehen. Für einen jungen Songschreiber ging es in jedem Fall um viel Geld. Würde Pierce den eigenen Titel zum Hit machen, kam ordentlich Geld in die Kasse, selbst noch, wenn man die Hälfte abgeben musste. Würde der Song hingegen für einen anderen Interpreten nicht zum Hit, ginge man leer aus. Aber hatte man einmal die Hälfte abgetreten, würde das auch für immer so bleiben. Man witzelte seinerzeit in Nashville, dass Pierce einen Stempel besitze, mit dem er schnell mal „and Webb Pierce“ bei den Song-Credits ergänzen könnte.

Pierces Geschäftsmodell war äußerst lukrativ und er hatte bereits in Louisiana selbst wenige Songs geschrieben, aber dennoch geschafft, dass man ihm Writer Credits fast immer einräumte. Allein zwischen 1953 und 1955 landete fast jede Single, die Pierce herausbrachte, auf Platz eins. Bei den allermeisten verdiente er dreifach: voll als Interpret, zu 50 Prozent Autor und zu ebenfalls 50 Prozent mit seinem Musikverlag.

Dadurch, dass Cedarwood einen der bedeutendsten Kataloge von Countrymusik sein Eigen nannte, war ihm bewusst, was Airplay für den Plattenverkauf bedeutete. Einigen Quellen zufolge soll Pierce Payola – das pay for play, im Country Record Business eingeführt haben. Das heißt Radio-DJs wurden dafür bezahlt, einen Titel häufiger zu spielen. Pierce schaffte es so, dass ein bekannter Sender jede Stunde seinen ersten Hit Wondering spielte. Vorher wurde ein Country-DJ höchstens mal zum Essen eingeladen. Pierce verteilte teure Armbanduhren. Heute würde man wohl das neueste iPhone vorbeibringen, um den gleichen Effekt zu erzielen.

Auch hinsichtlich der Instrumentierung setzte Pierce immer wieder neue Akzente. So machte er als einer der ersten Country-Künstler Aufnahmen mit den im Western Swing üblichen Twin Fiddles oder mit Pedalsteel-Gitarre wie etwa 1954 bei seinem Stück „Slowly“. Kurz zuvor hatte Pierce den Steel-Gitaristen Bud Isaac kennengerlernt, der eine frühe Pedal Steel sein Eigen nannte. Zwar hatte an der Westküste Speedy West schon erste Aufnahmen mit einem solchen Instrument begleitet, aber in Nashville war noch wenig diesbezüglich passiert. Hört man die Aufnahme heute, fällt einem nichts Besonderes auf, da wir schon lange mit den Sounds einer Pedal Steel vertraut sind. Damals hingegen waren schon die ersten Töne des Stücks so ungewöhnlich und ließen aufhorchen, dass zwei Wochen nach der Veröffentlichung zwei Säcke voll Post von Steel-Gitarristen aus den ganzen USA eingetroffen waren, die fragten, wie Isaac wohl diesen Sound kreiert hatte.

Ein anderes Erfolgsmodell von Pierce war es, das, was gut funktionierte, noch einmal zu machen. So nahm Pierce den Jimmie Rodgers Klassiker In The Jailhouse Now im Laufe seiner Karriere ganze vier Mal auf, und seinen Hayride Boogie von 1951 brachte er 1956 als Teenage Boogie mit anderem Text erneut heraus. Damit ist er auch heute noch bei Rock’n‘Rollern angesagt.

Pierce hatte immer einen Popappeal, er suchte nach dem Hit und Trends, die Erfolg versprachen. Als Music City im Laufe der 60er Jahre Country Pop auf ein neues Level hob, in dem man Country Sounds in Aufnahmen möglichst neutralisierte und somit einfach zu Popmusik machte, kannte Pierce keine Berührungsängste: Zwar singt Webb Pierce auf seiner 1964er LP „Sands Of Gold“ voller Inbrunst den Carl Butler Honky Tonk Walzer „Don’t Let Me Cross Over“ von 1962, aber tatsächlich hatte er es schon zuvor und auch in diesem Lied getan: Formal machte er nun Crossover-Platten. Platten, die im Country- und Popmarkt gleichermaßen erfolgreich sein sollten. Von ihrer Machart waren diese Produktionen aber nahezu reine Popplatten. Fiddle und Steelgitarren waren großenteils Geigen und Chören in großen Hallräumen gewichen und Pierces Musik war zu etwas geworden, das wir heute gemeinhin als Easy Listening Pop bezeichnen.

Ein Songschreiber, mit dem Pierce überdurchschnittlich oft zusammenarbeitete, war Mel Tillis. Seit Ende der 1950er Jahre nahm Pierce regelmäßig von Tillis geschriebene Songs auf. Tillis sagte über Webb Pierce: „Webb war ein besserer Geschäftsmann als ich. Ich verkaufte Webb einmal von vier Songs die Hälfte meiner Autorenrechte für $ 150 und ein paar Cowboystiefel.“ Und ja, Cedarwood wurde natürlich Tillis‘ Publisher. Das änderte sich erst, als Mel Tillis seinen eigenen Musikverlag Sawgrass Music gründete. Ironischerweise kaufte Sawgrass dann Cedarwood 1983 für drei Millionen Dollar. Vier Jahre später verkaufte Tillis beide Verlage an PolyGram Music für vier Millionen. Anscheinend war Tillis inzwischen doch zum Geschäftsmann geworden.

Die Grand Ole Opry hatte Webb Pierce erstmals 1955 verlassen, um regelmäßig beim Ozark Jubilee, einer der ersten Samstagabend-Fernsehshows mit Country-Musik, aufzutreten. Im folgenden Jahr kehrte er jedoch zur Opry zurück, um 1957 dann endgültig seinen Dienst zu quittieren. Inzwischen mit 34 aufeinanderfolgenden Hits in den Top Ten war er als Country-Star voll etabliert, und es war für ihn lukrativer, auch am Wochenende Auftritte außerhalb Nashvilles annehmen zu können.

Entzündet hatte sich der Split auch daran, dass Pierce nicht mehr gewillt war, an das Management des Opry Senders WSM monatliche Servicegebühren zu zahlen. Diese wurden eigentlich nur dafür erhoben, dass er sich als Grand Ole Opry Artist bezeichnen durfte. Nun stand ihm die Opry, die er einst für seinen kommerziellen Erfolg gebraucht hatte, im Weg. Denn finanziell lief es hervorragend. Neben den zahlreichen Hits und dem Erfolg von Cedarwood Publishing hatte Pierce Anteile an mehreren Radiostationen. Man muss sich klar machen, dass Webb Pierces Singles allein in den 50er Jahren für 113 Wochen auf Platz eins waren. 48 Singles charteten, 39 kamen bis in die Top Ten, davon 26 unter die ersten vier Plätze und 13 waren Nummer eins. Das führte dazu, dass Pierce Mitte des Jahrzehnts eine Gage von $1250 pro Auftritt verlangen konnte. Auf heutige Verhältnisse umgerechnet wäre das in etwa zehnmal so viel.

Kein Wunder, dass Webb Pierce das nötige Kleingeld hatte, einen äußerst aufwendigen Lebensstil zu pflegen. Und Pierce liebte es, seinen Reichtum und seine Extravaganz zur Schau zu stellen. Dabei störte es ihn nicht im geringsten, auch Leute vor den Kopf zu stoßen. Dass Pierce den großen Auftritt genoss, hatte man schon zuvor an seinen extrem aufwendigen Bühnenanzügen – seinen Nudie Suits, gesehen.

Als Pierce in Nashvilles ruhigen Villen-Vorort Oak Hill gezogen war, ließ er dort neben seinem mit allerlei Music City Kitsch ausstaffiertem Anwesen für $ 75.000 einen riesigen gitarrenförmigen Swimmingpool errichten. Damit nicht genug: Da Pierce gerne zeigte, was er hatte, machte er den Pool zur Attraktion für Fans und Touristen. In manchen Wochen kamen so bis zu 3000 Besucher in die gehobene und ruhige Wohngegend. Die Nachbarn waren wenig begeistert. Pierce ließ sogar die Auffahrt umbauen, so dass Reisebusse direkt über eine Rampe auf sein Grundstück fahren konnten. Irgendwann Mitte/Ende der 70er wurde es den Leuten zu bunt und Pierce musste, nachdem der Streit vor Gericht gelandet war, den Zirkus in Oak Hill beenden, mit dem Resultat, dass er den Pool auf einem ihm gehörenden Grundstück direkt in Nashvilles Music Row gleich am damaligen Standort der Country Music Hall Of Fame nachbauen ließ, um fortan die Leute dort zu empfangen. Auch hier waren die Nachbarn alles andere als angetan, und obwohl es für dieses Vorhaben mehrere Investoren gab, ging Pierce mit dem Ganzen baden und, da auch die erwarteten Touristen wegblieben, ging die Sache eher unrühmlich zu Ende.

Unvergessen auch die zwei weißen Pontiac Limousinen, die Pierce aufwendig von seinem Schneider Nudie Cohn mit etwa 1000 Silberdollars, Colts als Tügriffen, Sätteln und den ausladenden Hörnern eines Texas Longhorn Rinds am Kühler verzieren ließ. Einen dieser coolen, aber protzigen Straßenkreuzer kann man heute in der Dauer-Ausstellung der Country Music Hall of Fame in Nashville bewundern.

Musikalisch war Webb Pierce natürlich außerdem die ganze Zeit aktiv. War er auch oft in den Top Ten, hatte er zuletzt 1959 mit I Ain’t Never auf Platz eins gestanden. Erst 1964 schaffte er wieder einen Nummer-eins-Erfolg mit Memory #1. Es sollte seine letzter Nummer-Eins Hit sein.

Neben den Extravaganzen traf Webb Pierce in den späten 60ern und in den 70ern auch falsche Karriere-Entscheidungen. So kam es zum Bruch der geschäftlichen Partnerschaft mit Mel Tillis, der ihm über Jahre zuverlässig mit Hits versorgt hatte, da dieser von Pierces Halbe/Halbe-Deals bei den Writer-Credits genug hatte. Pierce blieb stur und betonte: „Der einzige Grund, dass Deine Songs Hits sind, ist weil ich sie aufnehme.“ Ein Irrtum – die Hits blieben aus und irgendwann hatte er den Anschluss an den Zeitgeist verloren. Wenig smart war es auch, nicht in eine gute eigene Band inklusive Bus zu investieren. Pierce zog es vor, bei Gastspielen mit kleinem Gepäck und nur in Begleitung seines Vertrauten und Sidekicks Max Powell zu reisen. Er verließ sich ganz im Chuck Berry Style auf lokale Bands, die ihn begleiteten. Das ließ ihn bisweilen schlecht aussehen.

Musikalisch irrelevant geworden, beschäftigte sich Pierce in seinen späteren Jahren mit seinem Business und pflegte seinen Ruf als Hardcore Trinker. Das war seiner Gesundheit nicht gerade zuträglich: 1984 hatte er eine Darm-OP, drei Jahre später eine am offenen Herzen. 1990 erkrankte Webb Pierce an Bauchspeicheldrüsenkrebs und verstarb am 24. Februar 1991 im Alter von 69 Jahren.

Durch einige seiner Verhaltensweisen hatte es sich Pierce mit dem Country Establishment von Nashville verscherzt, und er wurde zu Lebzeiten nicht mehr in die Country Music Hall Of Fame aufgenommen. Erst zehn Jahre nach seinem Tod wurde ihm diese Ehre zu Teil. Zur gleichen Zeit erschien ein Tribute-Album mit dem Titel „Caught In The Webb“, auf dem ihm Künstler wie George Jones, Dale Watson, Dwight Yoakam oder BR-549 Respekt zollten. Für einen Gänsehaut Moment sorgte hier Emmylou Harris mit ihrer Version von „Wondering“, Webb Pierces erstem Hit.

Webb Pierce – The Best Of: Millenium Collection

Webb Pierce - The Best Of: Millenium Collection

Titel: The Best Of: Millenium Collection
Künstler: Webb Pierce
Veröffentlichungstermin: 2001
Label: MCA Nashville (Universal Music)
Formate: CD & Digital
Tracks: 12
Genre: Traditional Country

Webb Pierce - The Best Of: Millenium Collection: Bei Amazon bestellen!

Trackliste: (The Best Of: Millenium Collection)

01. Wondering
02. Back Street Affair
03. It’s Been So Long
04. There Stands The Glass
05. Slowly
06. More And More
07. In The Jailhouse Now
08. I Don’t Care
09. Love, Love, Love
10. Why Baby Why
11. Honky Tonk Song
12. I Ain’t Never

Über Oliver Kanehl (3 Artikel)
Redakteur. Fachgebiet: Traditionelle Countrymusik von vorgestern und heute (Indie Country, Hillbilly, Honky Tonk u.a.) Rezensionen, Specials. Podcast: HONKY TONK BLUES https://www.mixcloud.com/HonkyTonkMan/