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Lee Ann Womack (Biografie)

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Lee Ann Womack, die am 19. August 1966 in Jacksonville (Texas) das Licht der Welt erblickte, hatte schon immer die drei wichtigsten Voraussetzungen, um eine erfolgreiche Sängerin zu werden: Talent, Tatendrang und den Traum von einer Karriere als Sängerin. Als Kind schon war sie von Musik umgeben. Ihr Vater war Direktor an einer High School, der nebenbei bei einem kleinen Radiosender Musik auflegte. Dort verbrachte sie viel Zeit und hörte die Musik von Sängern, die großen Einfluss auf sie hatten: Vern Gosdin, Glenn Campbell, Ray Price, Loretta Lynn und Dolly Parton. Ihre Mutter war eine Grundschullehrerin, die Musicals liebte und seit ihrer Teenagerzeit von Stars wie Gene Kelly und Fred Astaire begeistert war.

Lee Ann kann nicht genau sagen, seit wann sie wusste, dass sie Sängerin werden wollte, weil sie es einfach immer schon wollte. Lee Ann beendete bereits mit 17 Jahren die High School und ging auf’s College. Ihre Eltern ließen sie ans andere Ende des Bundesstaates ziehen, um an dem berühmten Musikprogramm des South Plains Junior College teilzunehmen. Dort wurde sie Mitglied der schuleigenen Country Caravan Band.

Lee Ann WomackAber Lee Anns Traum war es immer, nach Nashville zu gehen. „Eigentlich war Nashville von der Entfernung her gar nicht weiter weg von zu Hause als das andere Ende von Texas, also erlaubten mir meine Eltern, dort hinzugehen“, sagt sie. Nach nur einem Jahr Schule in West-Texas schrieb sie sich für Musik-Business-Kurse an der Belmont Universität in Nashville, Tennesse ein. „Ich wohnte im Studentenwohnheim, so dass meine Eltern beruhigt sein konnten, dass es mir gut ging und ich jeden Tag dreimal eine warme Mahlzeit in der Cafeteria bekommen könnte“, lacht sie. „Aber eine Privatschule war sehr teuer für uns.“ Trotzdem unterstützten ihre Eltern ihren Traum. Neben dem Unterricht nahm Lee Ann einen Job als interne Mitarbeiterin bei MCA Nashville an. „Ich war der typische Springer“, sagt sie mit einem Lächeln, in dem die Dankbarkeit für diese Erfahrung zum Ausdruck kommt. Ich erledigte die Botengänge und machte von allem etwas. Aber einfach nur dabei zu sein half mir, ein Bild vom Ganzen zu bekommen. In diesem Jahr lernte ich viel über das Musikgeschäft.“ Wenig später heiratete Lee Ann ihren ersten Ehemann, den Sänger und Songschreiber Jason Sellers, mit dem sie ihr erstes Kind, ihre Tochter Aubrie bekam. Während Sellers um die Welt tourte, saß Lee Ann zu Hause und ergoss sich im Selbstmitleid. Aber es dauerte nicht lange, bis sich ihr Tatendrang zurückmeldete. „Eines Tages wachte ich auf und sagte zu mir selbst: Ich werde etwas für meine Karriere tun. Und das habe ich getan.“ Da sie sich keinen Babysitter leisten konnte, nahm sie ihr Baby mit und klopfte an die Türen der Musikindustrie, um ihre Demobänder abzugeben. „Ich war noch entschlossener, Erfolg zu haben, nachdem ich Aubrie hatte“, sagt sie. „Denn alle sagten zu mir, wenn ich erst einmal ein Kind hätte, würde ich es nie schaffen, Sängerin zu werden. Und ich wollte beweisen, dass sie Unrecht hatten.“

Zehn Jahre war Lee Ann in Nashville, bis sich ihre Entschlossenheit tatsächlich auszahlte. 1995 bekam sie einen Job bei Sony / Tree, wo sie sich ins Musikgeschäft einarbeitete. „Es gefiel mir sehr gut bei Sony / Tree. Zum ersten Mal hatte ich eine eigene Familie im Musikgeschäft“, sagt sie. Bei Sony / Tree hatte ich endlich meinen eigenen Kreis. Es war toll, andere Songschreiber zu treffen, Demos zu singen und am ganzen Geschehen beteiligt zu sein.“ 1997 zahlte sich ihr Wille, nicht aufzugeben, aus, als einige Manager von Decca Records sie bei einem Showcase sahen und sie sofort für ihr Label verpflichteten. Lee Ann veröffentlichte ihr Debüt Album bei Decca und es schlug sofort bei Country-Music-Liebhabern ein. Ihr Album Lee Ann hatte mit „The Fool“ ihre erste Nr. 1 Single und bekam Platin. Ein Jahr später erzielte sie Gold mit ihrem zweiten Album „Some Things I Know“ und die Single Auskopplungen „A Little Past Little Rock“ und „I’ll Think of a Reason Later“ landeten beide auf Platz eins der Charts. Im Jahr 2000 änderte sich jedoch alles, als „I Hope You Dance“ zur Hymne für Millionen Menschen wurde und das Album von Kritikern auf der ganzen Welt hoch gelobt wurde. „I Hope You Dance“ gilt schon jetzt als moderner Klassiker, der den richtigen Ton bei Musikliebhabern und Kritikern getroffen hat. Er erntete Lobeshymnen von allen Seiten und hat Lee Ann einem ganz neuen Publikum bekannt gemacht. Das Album war in unzählbaren Top-Ten Charts vertreten und öffnete Lee Ann die Türen zu Veranstaltungen wie die Verleihung des Friedensnobelpreises, dem Orange Bowl, der Talkshow von Oprah Winfrey, im Weißen Haus und an vielen anderen Orten.

Neben vielfachen Auszeichnungen für das Album wurde die Single Auskopplung „Does My Ring Burn Your Finger“ zum „Song Of The Year 2001“ von USA Today gekürt. Das Album wurde von vielen Seiten zum Countryalbum des Jahres gewählt wie zum Beispiel von Entertainment Weekly, Dallas Morning News, von Kritikern im Rahmen einer Umfrage durch das Country Music Magazine, dem Playboy und USA Today. Mit ihrem Album „Something Worth Leaving Behind“ (2002) bewies Lee Ann Womack erneut , dass sie noch lange im Musikgeschäft bleiben wird. Ihr Songmaterial war nie klüger zusammengestellt und ihre Stimme hat nie besser geklungen. Lee Ann ist deshalb eine so liebenswerte Sängerin, weil sie das Singen liebt. Jedes Lied, das sie je aufgenommen hat, lässt diese Liebe spüren und im Titelsong „Something Worth Leaving Behind“ ist diese Liebe stärker als jemals zuvor. „Dieses Album hat eine besondere Qualität, aber gleichzeitig setzt es die Arbeit, die ich schon seit Beginn meiner Karriere zu tun versuche, fort“, sagt sie. „Und es war eine große Freude, diese Lieder zu singen.“ Allerdings blieb es, kommerziel gesehen, hinter den Erwartungen zurück. Erst mit „There’s More Where That Came From“ (2005) ging’s auch verkaufmäßig wieder bergauf. Das Album erhielt durchweg gute Kritiken und wurde mit dem CMA Award für das „Beste Album des Jahres“ ausgezeichnet.

Mit ihrem aktuellen Album „Call Me Crazy“ setzt sie wieder Maßstäbe. Ihre außergewöhnliche, ausdrucksstarke Stimme versetzt den Zuhörer in andere Dimensionen. Man fängt an zu träumen und lässt sich von Lee Ann Womack mit auf die Reise nehmen. Vermutlich ist es sogar das beste Album ihrer Karriere. Als Co-Autorin von „New Again“, „Have You Seen That Girl“, „If These Walls Could Talk“ und „Everything But Quits“ (ein grandioses Duett mit George Strait), zeigt sie sehr eindrucksvoll, dass sie auch eine ausgezeichnete Songwriterin ist. Produziert wure der Silberling vom legendären Tony Brown. Es ist ein Album mit unheimlich viel Gefühl und klingt doch niemals schnulzig – einfach fabelhaft. Lee Ann Womack, sie ist unbestritten die „Balladen-König“ – und das ist auch gut so!

   
Call Me Crazy
CD: „Call Me Crazy“
Erscheinungsdatum: 2008
Label: MCA Nashville

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Trackliste:

01. Last Call
02. Either Way
03. Solitary Thinkin‘
04. New Again
05. I Found It In You
06. Have You Seen That Girl
07. The Bees
08. I Think I Know
09. If These Walls Could Talk
10. Everything But Quits (mit George Strait)
11. The King Of Broken Hearts
12. The Story Of My Life

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