Lisa-Marie Fischer: Holding On
Für den erstklassigen Sound des Silberlings ist Produzent Jörn Heilbut (Jeremy Days) verantwortlich, der bei der Auswahl der Studiomusiker – u.a. Nick Buda (Schlagzeug), Billy Nobel (Piano, Keyboard), Mike Douchette (Pedal Steel) und Daniel Parks (E-Gitarre) ein glückliches Händchen bewies. Die gesamte Produktion klingt wie aus einem Guss und lässt zu keinem Zeitpunkt auch nur eine Sekunde Langeweile aufkommen.
Nummern, wie beispielsweise „Tennessee“ (Duett mit Justin Wilson), „Stuck In My Head“ sowie „One In A Million“ oder auch das bereits angesprochene Williams-Cover „Drinkin'“ lassen die Herzen von Countryfans höher schlagen. Der Opener „Wanna Make It Last“ erinnert stark an die gegenwärtige rock-orientierte Country Music und geht mächtig ins Ohr und in die Beine. Sehr poppig wird es bei „On My Own“ und dem Daphne-Cover „Your Girl“. Wobei erstgenannter Song am Ende des Albums nochmals in einer smarten Nashville-Version zu hören ist. Fischer kann auch wunderbar Balladen interpretieren – gute Beispiele sind hier „Close My Eyes“, „Holding On“, „Just Go“, „Time Keeps Rolling On“ sowie das an den Joe Cocker-Klassiker (With A Little Help From My Friends) erinnernde „Long Goodbye“.
Fazit: Fischer hat mit „Holding On“ ein großartiges Album abgeliefert, das locker aktuellen amerikanischen Nashville-Produktionen Paroli bieten kann. Eine abwechslungsreiche CD, die man so aus deutschen Landen kommend, nicht erwartet hätte. „Holding On“ – 13 starke Songs, welche die komplette Bandbreite der modernen Country Music abdecken. Daumen hoch – und weiter so!
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| Künstler / Albumtitel: Lisa-Marie Fischer – Holding On Format / Label / Veröffentlicht: CD & Digital (Stevja Records 2014) Bewertung: 4 von 5 möglichen Punkten |
| Trackliste:
01. Wanna Make It Last |




