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Von Cash zu Dylan

Americana im Pädagog: Stimmungsvoller Jahresabschluss mit PureCASH. Bob Dylan-Schwerpunkt im 1. Halbjahr 2016

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Americana im Pädagog (PureCASH)

Der Auftritt ließ keine Wünsche offen. Drei Stunden lang entführten Texas Heat ihre Zuhörer im gut gefüllten Theater im Pädagog in die Welt von Johnny Cash. Und was bekamen die Cash-Fans nicht alles geboten. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der ersten Plattenveröffentlichung von Cash, spielten Cash-Kenner und Country.de-Redakteur Bernd Wolf und seine Mitstreiter im ersten Teil ausnahmslos Songs aus der Sun Records-Zeit von 1955 bis ’58. Alleine darunter waren mit „Folsom Prison Blues“ und „I Walk The Line“ zwei der größten Cash-Hits überhaupt zu hören. Aber Wolf vergaß auch nicht die B-Seiten der Singles dabei, und so erschallte auch manch weniger bekannte Titel durch den Gewölbekeller im Herzen Darmstadts.

Nach der Pause wurde das Programm dann bunt gemischt. Hier durfte sich dann auch Wolfs Partnerin Elli Erlemann mehr als Sängerin hervortun. So schlüpfte sie in die Rolle von June Caster-Cash und die beiden erfreuten mit rauschenden Versionen der großen Duett-Hits „Jackson“, „If I Were A Carpenter“ und „It Ain’t Me Babe“. Mit „Wildwood Flower“ brillierte sie dann im Solo-Gesang mit einem Carter-Family-Klassiker. Aber natürlich durften auch weitere große Cash-Hits wie „Ring Of Fire“, „Bonanza“ oder „Sunday Morning Coming Down“ nicht fehlen. Im letzten Teil des Konzerts spielte Wolf dann Publikumswünsche wie „Five Feet High And Risin'“ ehe dann die Band das Konzert zu später Stunde unter lang anhaltendem Applaus beendete.

Nach dem gelungenen Abschluss 2015 sind die Blicke der Veranstalter aber schon auf das kommende Jahr gerichtet. Hier wird im 1. Halbjahr anlässlich seines 75. Geburtstages Bob Dylan ein Schwerpunkt sein. Den Jahresauftakt 2016 bildet ein Doppelkonzert am Donnerstag, 25. Februar. Dann werden sich zwei Darmstädter Acts die Bühne teilen. Die Bluesmusikerin Delta Danny wird den Bogen schlagen vom originalen Delta-Blues bis zum Chicago-Blues und Dan Dietrich wird in seinem Singer-Songwriter-Programm einen Großteil der Musiklegende Bob Dylan widmen und seine Interpretationen von dessen Songs vorstellen.

Am Donnerstag, 7. April, wird dann bereits zum zweiten Mal die US-amerikanische Singer-Songwriterin SONiA Rutstein im Theater im Pädagog zu Gast sein. Die in Baltimore lebende Musikerin beherrscht von leichteren Folk-Pop-Songs bis hin zu politischen Songs, mit denen sie sich gegen Krieg, Hunger oder Homophobie wendet, das ganze Spektrum des Folk-Genres. Sie ist eine bemerkenswerte Live-Künstlerin und – das soll nicht verschwiegen werden – eine Cousine von Bob Dylan.

Dem großen Meister ist dann am Dienstag, 24. Mai, ein ganzer Abend gewidmet. Mit viel Musik, Vorträgen und Diskussionen soll wieder einmal versucht werden, dem Phänomen Bob Dylan auf die Spur zu kommen. Mit dabei sind dann u.a. einer der führenden deutschen Dylan-Kenner, Heinrich Detering, der auch Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung mit Sitz in Darmstadt ist, die Frankfurter Kult-Band „DoubleDylans“ sowie Dan Dietrich.

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