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CD Release Party: Ann Doka – Lost But Found

Ann Doka stellt die Songs ihres neuen Albums im Fat Jacks in Neu Anspach vor.

Truck Stop 2018
Ann Doka - CD Release Party im Fat Jacks Ann Doka - CD Release Party im Fat Jacks. Bildrechte: Michael Förschges

Events bzw. Livemusik ist normalerweise meist an Samstagen – nicht so bei der CD Release Party von Ann Dokas neuem Album. Die Singer & Songwriterin hatte sich (bewusst) für einen Freitag entscheiden, so dass dann am Freitag, den 13. April 2018 die neuen Tracks des brandneuen Album Lost But Found erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Ab 19.00 Uhr hieß es dann „Come in – we’re open“ und schnell sicherten sich die ersten Fans die besten Plätze. Auch die Musiker waren zu diesem Zeitpunkt schon fleißig und vollendeten den Soundcheck, während Ann Doka zu ziemlich jeden Fan persönlich begrüßte. Durch das zeitweise Auftreten von „Störgeräuschen“ aus dem Soundcheck ließ sich dabei keiner stören.

Da dann doch so viele Gäste zu begrüßen waren, verzögerte sich der Start des Abends um rund eine Viertelstunde auf 20.15 Uhr. Nun hieß es für die folgenden 60 Minuten Ann Doka mit Band live on stage. Musikalisch begannen wir mit dem Titelsong „Lost But Found“. Schließlich waren wir ja wegen der neuen Songs gekommen also folgte auch gleich ein weiterer Song des aktuellen Albums. Schön war, dass Ann zu jedem Song in wenigen Worten kurz die Beweggründe nannte, die zu dessen Entstehung geführt hatten bzw. die Story zum Song erklärten.

Jetzt einfach die 11 Tracks der neuen CD „en bloc“ herunter zu spielen war keine Option für die Lady, die – aus dem Westerwald kommend, nun ihre Zelte in Bremen aufgeschlagen hat. Also gab es auch „alte“ Songs aus eigener Feder und sogar einige wenige Coversongs. In bunter Reihenfolge folgten die Songs aufeinander – egal aus wessen Feder. Aber Ann achtete darauf, ihre eigenen Produktionen mindestens im Doppelpack zu präsentieren.

Das Ende des ersten Sets – nach rund einer Stunde, machten die Vier auf der Bühne mit Casey James‘ Song „Drive“ – wobei sicherlich keiner der Anwesenden zu diesem Zeitpunkt das Bedürfnis hatte, die Party zu verlassen und nach Hause zu fahren. Schließlich gab es in der Setpause die Chance, das neue Album zum Vorteilspreis zu erwerben und ganz ohne Aufpreis sich auch noch mit einem Autogramm versehen zu lassen.

Die Pause verging schnell und Ann stand zusammen mit ihrer Band wieder auf der Bühne. Schließlich fehlten zu diesem Zeitpunkt ja noch sechs Songs aus dem aktuellen Album. Wenn wieder die Band genannt wird, dann sollte nun an dieser Stelle auch Ross und Reiter genannt werden. An diesem Abend im Fat Jacks sorgten neben der Lady Ann Doka an der Akustik-Gitarre auch noch Bahram Kazemian an der E-Gitarre, Christian Weiss am Bass und Frank Schädler für den guten Ton. Gesanglich betsritt Ann den Part des Lead-Vocals und wurde dabei bestens von ihrem Gitarristen unterstützt. Zum Dank dafür überließ ihm Ann in einem Song dann auch den Part des Lead-Vocal. Doch dazu kommen wir noch!

Das zweite Set startete wie auch das erste mit Songs aus dem aktuellen Album. Zum Wiedereinstieg gab es Ann Doka pur mit „For You“ – dem einzigen Akustik-Song auf dem Album. Ihm folgten zwei weitere eigene Songs, die aber aus früheren Veröffentlichungen stammten. Auch in dieser Runde gab es vereinzelt Coversongs, darunter auch den Song, den Anns Gitarrist singen durfte. Es handelt sich um die „Männerversion“ des Big & Rich-Songs „California“.

Wie schon erwähnt waren viele Fans zu dieser Party angereist, egal ob von Nah oder Fern und ganz egal ob Alt oder Jung. Eine besondere Begrüßung in diesem zweiten Set galt dem wohl jüngsten Ann Doka-Fan im Saal: Josi. Die junge Lady ist seit rund vier Jahren Ann Doka-Fan und lernt nun auch Gitarre – ganz wie ihr Vorbild. Ein gemeinsames Konzert wurde uns dann für 2028 avisiert. Sollte es stattfinden, berichten wir von Country.de natürlich darüber.

Zurück zur Livemusik: Der letzte Songs des zweiten Sets war logischerweise ein eigenes Stück aus der neuen CD – „Lemming Club“. Und wer an diesem Abend richtig gezählt hatte, der hatte jetzt um kurz vor 23.00 Uhr alle Songs des Albums „Lost But Found“ live erlebt. Für die Gäste im Fat Jacks aber kein Grund schon nach Hause zu gehen – zumal Ann provokativ die Frage nach unserer Ausdauer in den Raum warf. Wollt und könnt ihr noch war hier eigentlich keine Frage, so ging es dann auch noch ein wenig weiter.

Zwei Songs folgten – zum einen „Some Day You Gotta Dance“ und zum anderen noch ein Ann Doka-Song aus dem Jahre 2017 „Singing“. Beim letzteren zeigte sich, dass trotz der Temperatur im Fat Jacks und der Uhrzeit die Stimmung immer noch sehr hoch war – denn das Mitsingen des Refrains klappte auf Anhieb. Eigentlich sollte es das gewesen sein für den Abend, aber natürlich mussten unsere vier Musiker noch eine Zugabe geben. Ganz spontan gab es dann also zum endgültigen Abschluss den Song, mit dem der Abend auch begonnen hatte: „Lost But Found“. Ab 23.30 Uhr gab es dann nur noch Musik aus der Konserve und Ann mischte sich unter ihre Fans.

Zusammenfassend kann man sagen, dass trotz des Datums und des Wochentages – Freitag der 13. – alles gut gegangen ist und das Ganze der Stimmung im Fat Jacks keinen Abbruch tat. Wünschen wir dem Album den gleichen Erfolg für die Zukunft, wie die Resonanz auf der CD Release Party war.

Termine mit Ann Doka live on stage, Videos und mehr gibt es unter www.anndoka.com und auch im sozialen Netzwerk ist die Künstlerin vertreten und freut sich sicherlich über einen Kommentar.

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