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Country Music Hot News vom 29. September 2019

Es gibt Neues über Carrie Underwood, Sam Hunt, der International Bluegrass Music Association, der Appalachian Road Show, The Eagles, John Carter Cash und Ken Burns Film Country Music zu berichten.

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Bei einem ausverkauften Konzert in der Bridgestone Arena in Nashville am 27. September feierte Carrie Underwood den 15. Jahrestag der Serie „American Idol.“ Sie nahm sich während ihres Auftritts etwas Zeit, um darüber nachzudenken, wie ihre Jugendwünsche wahr werden konnten. „Ich wusste schon als Kind, dass ich einmal eine berühmte Country-Sängerin werden wollte“, erzählte sie laut Tennessean den Fans, „und als sich dann endlich eine Tür öffnete, ging ich sozusagen sofort hindurch, was mein Leben für immer veränderte.“ Diese „Tür“ war eben American Idol, das sie in der vierten Ausgabe 2005 gewann.

Am 1. Januar 2020 wird Sam Hunt sein neues Album an seine Plattenfirma übergeben. Seine Fans haben über fünf Jahre warten müssen, denn sein Debütalbum „Montevallo“ erschien 2014 und vier der Titel daraus erreichten Platz 1 der Airplay Charts („Leave The Night On“, „Take Your Time“, „House Party“ und „Make You Miss Me“), was vor ihm keinen anderen Countrysänger gelungen war. Jetzt hat Hunt die erste Single des neuen Albums vorgestellt, „Sinning With You“. Hunt erzählte dem Billboard, fass er keine Absicht habe, in den Pop zu wechseln, sondern eher stärker in Richtung Countrymusik gehen wolle. Den Titel des neuen Albums hat er noch nicht verraten.

Die International Bluegrass Music Association (IBMA) hat in dieser Woche ihre 30. Award-Show in Raleigh, North Carolina durchgeführt. In 17 Kategorien wurden Künstler ausgezeichnet, hier die wichtigsten Gewinner: Female Vocalist Of The Year wurde Brooke Aldridge, Male Vocalist Of The Year Russell Moore und Preis für das Album des Jahres ging an einen Veteranen: Del McCoury Still Sings Bluegrass von der Del McCoury Band. Vocal Group Of The Year des Jahres wurde zur Überraschung vieler ein Quartet aus vier Frauen, Sister Sadie. Auch der Entertainer des Jahres ist hierzulande weniger bekannt: Joe Mullins & The Radio Ramblers

Es gibt eine neue Supergruppe, aber im Bluegrass. Die fünf Musiker, die sich zusammengetan haben zur Appalachian Road Show, mit dem Ziel, die musikalischen Traditionen aus dem Südosten der USA nicht nur zu erhalten, sondern auch mit neuen Leben zu füllen. Drei der Bandmitglieder waren in so bekannten Gruppen wie Doyle Lawson & Quicksilver, III Tyme Out und Mountain Heart dabei. Es sind Banjospieler Barry Abernathy, Fiddler Jim Van Cleve sowie Mandolinist Darrell Webb. Nach einer fünfmonatigen Vorbereitung waren sie bereit für erste Livekonzerte und ihre erste LP, die eine bunte Mischung von traditionellem und modernen Bluegrass ist. Die aktuelle Single heißt „Dance Dance Dance“ und kann bereits bei YouTube angeschaut werden.

Eines der erfolgreichsten Alben aller Zeiten war „Hotel California“ von den Eagles, das 1976 erschien und sich seither allein in den Staaten über 26 Millionen Mal verkauft hat. Das Album enthielt acht Stücke, die damals im 200. Gründungsjahr der USA auch als politisch verstanden wurden. Bei einem Konzert am 27. September in der Grand Garden Arena in Las Vegas, geschah eine musikalische Sensation: Die drei nach dem Tode von Glenn Frey verbliebenen Eagles – Don Henley, Timothy B. Schmitt und Joe Walsh, spielten zum ersten Mal das gesamte Album live vor 13.000 begeisterten Zuschauern.

John Carter Cash, der einzige Sohn von Johnny Cash und June Carter, ist ein talentierter Sänger, Songschreiber, Autor und Musikproduzent. Nun hat er sich auch als Filmregisseur engagiert. Am 5.Oktober wird beim 50.Nashville Film Festival einen 19-minütigen Film vorstellen, der sich an dem „Dragon Song“ orientiert den Carter Cash 1991 schrieb. Die Handlung spielt 1875 und beschreibt nach Cashs eigenen Worten „die innewohnenden Übel im Menschen, das Zerstörerische lustvoller Trunkenheit und die Hoffnung auf Erlösung“. Es spielen seine Frau Ana Christina Cash, sein Sohn Joseph Cash und der Countrysänger Jamey Johnson mit.

Die achtteilige Dokumentarserie „Country Music“ von Ken Burns läuft mit großen Erfolg im Fernsehen in den Staaten. Erfreulicher Nebeneffekt für einige Country-Stars: Der Verkauf ihrer Songs hat mächtig angezogen. Seit der TV-Premiere am 15. September haben Songs von Johnny Cash, der Nitty Gritty Dirt Band, Patsy Cline sowie Vince Gill, die in der Serie zu hören sind, um bis zu 700 Prozent zugelegt. Ganz besonders oft wurde das legendäre Duett von Willie Nelson und Merle Haggard (Pancho And Lefty) heruntergeladen. Und Nelson wird sich freuen, dass auch Patsy Clines „Crazy“ wieder gefragt war, denn dieses Lied hat er geschrieben.

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Über Franz-Karl Opitz (622 Artikel)
Redakteur. Fachgebiet: Traditional Country. News & Storys, Charts, Rezensionen.
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