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Joan Baez erhielt Woody Guthrie-Preis

Die legendäre Sängerin bekam die Auszeichnung für ihr musikalisches Lebenswerk und ihr humanitäres Engagement

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Joan Baez Joan Baez. Bildrechte: Dana Tynan

Sie ist eine der absoluten Ikonen des Folk: Joan Baez. Und was hat sie in ihrer fast beispiellosen mehr als 60 Jahre währenden Karriere alles zusammengebracht: Königin des Folk-Revival, Mentorin, Partnerin und Geliebte von Bob Dylan. Stimme der Friedens- und Bürgerrechtsbewegung von den 1960ern bis heute. Politische Aktivistin und Mutter. Sang Protestsongs und Liebeslieder. Sogar ein Countrymusik-Album hat sie 1979 veröffentlicht.

Das monumentale Lebenswerk und das breite humanitäres Engagement diese großen Künstlerin wurde nun vom Woody Guthrie Center in Tulsa, Oklahoma, mit dem „Woody Guthrie-Preis“ ausgezeichnet. Baez bekam den Preis in diesen Tagen während der diesjährigen virtuellen Ausgabe des Philadelphia Folk Festivals, eines der traditionsreichsten Folk-Festivals des Landes.

In einer Erklärung ging sie zu ihren musikalischen Wurzeln zurück und erklärte: „Wenn Pete der Vater davon war, dann war Woody der Großvater.“ Auf dem Programm rund um die Auszeichnung standen auch Videobotschaften ihrer Freunde und Mitsänger, darunter Steve Earle, Billy Bragg sowie Arlo und Nora Guthrie.

Wir gratulieren Joan Baez auf das allerherzlichste zu dieser Auszeichnung. Auch wenn sie das Tourleben aufgegeben hat – müde ist die mittlerweile 79-jährige noch lange nicht. Und daher ist es für sie selbstverständlich, dass sie sich in diesen Zeiten mit all denen solidarisiert, die versuchen, die amerikanische Gesellschaft zum Besseren zu verändern und sich gegen Rassismus, Ungleichheit und den derzeit amtierenden US-Präsidenten wenden.

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Über Thomas Waldherr (581 Artikel)
Redakteur. Fachgebiet: Bob Dylan, Country & Folk, Americana. Rezensionen, Specials.
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