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Chris Young (Biografie)

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Noch vor knapp viereinhalb Jahren übernahm Chris Young jeden Abend den Part des Leadsängers in der Hausband eines Honky Tonk-Saloon’s in Arlington, Texas. Nebenbei träumte er davon, einmal den Contest „Nashville Star“ zu gewinnen. Tja, träumen tun viele, aber er hat sich bei der Vorauswahl angemeldet und jede Entscheidung für sich entscheiden.

Den ersten nationalen Vorentscheid in Houston, Texas, konnte er ebenfalls gewinnen. Seinen unbedingten Siegeswillen, gepaart mit Entertainer-Qualitäten sowie seine sehr guten Gesangsleistungen beim Finale des „Nashville Star“, ließen ihn am Ende als Sieger von der Bühne gehen.

Chris Young

Chris, der vor 23 Jahren in Murfreesboro, Tennessee das Licht der Welt erblickte, hat sich zwar schon immer für Country Music interessiert, seine großen Vorbilder und Idole sind keine geringeren als Keith Whitley, John Anderson, Ronnie Milsap und Alan Jackson, doch dass er selbst einmal ein „großer Star“ im Music-Business sein würde, das hätte er nie gedacht.

Sein Debütalbum, welches am 03.Oktober 2006 bei RCA Nashville erschien, ist trotz der musikalischen Einflüsse der Neuzeit, sehr traditionell gehalten oder anders ausgedrückt; pure Country Music vom Feinsten.

Nun wartet man ja förmlich auf das typische „Nashville-Märchen“ – Vater, Mutter, Onkel und der Opa waren schon begeisterte Country-Musiker, hatten eine gemeinsame Band und so kam auch Chris zur Country Music. Nein, weitgefehlt, dieses Mal nicht! Oder irgendwie doch? Sein Großvater war Richard Yates, der unzählige Auftritte in der berühmten Louisiana Hayride vorweisen konnte. Sein Grandpa schenkte ihm eine Gitarre und brachte dem Enkel Chris auch den ersten Song bei – Marty Robbins‘ „Begging To You“. Doch Ambitionen zum Country-Entertainer wollten sich noch nicht wirklich einstellen. Theaterspielen, damit konnte man den kleinen Bub damals begeistern. Sein Vater betrieb ein Kindertheater und Chris war dort der Kinderstar. In seinen Rollen durfte er singen, tanzen und schauspielern. Das machte ihm richtig Spaß, was ihm natürlich später, bei den Performances zum Nashville Star, zugute kam.

Doch bis dahin war es noch ein langer Weg, die schulische Ausbildung stand natürlich im Vordergrund. Nach Abschluss der High School trug er sich in die Belmont University in Nashville, später in die Middle Tennessee State University in Murfreesboro ein, um dort zwei Jahre zu studieren. In dieser Zeit absolvierte Chris Young im bereits erwähnten Honky Tonk Saloon schon mehr als 150 Shows im Jahr.

Hier schließt sich auch der Kreis wieder. Während dieser Zeit kam ihm immer wieder der Gedanke, bei den TV-Talent-Shows mitzumachen. Nach anfänglichem Zögern überwand er seine Zweifel, nahm daran teil und letztendlich gewann er den „Nashville Star 2006“ – die Talent-Show für „Country Music“ schlechthin. Noch im selben Jahr erschien seine Single „Drinkin‘ Me Lonely“ und kurze Zeit später sein Debüt-Album „Chris Young“, welches von Star-Produzent Buddy Cannon (u.a. Kenny Chesney, Sara Evans) produziert wurde. Leider ist er seit diesem Album nicht weiter „groß“ in Erscheinung getreten, so dass man davon ausgehen müsste, dass die große Karriere bereits wieder vorbei ist.

Wie gesagt – müsste die Karriere vorbei sein, doch weit gefehlt. Im Mai 2008 veröffentlichte der charismatische Sänger seine dritte Single mit dem Titel „Voices“. Beim diesjährigen CMA Festival in Nashville stellte er sie live vor Publikum vor, das war begeistert. Danach ging er auf Radiotour und promotete die Single im ganzen Land. Seine Bemühungen wurden belohnt, am 16. August 2008 hatte Chris Young mit „Voices“ seinen ersten Top 40-Hit. Für’s Frühjahr 2009 ist eine neue Single namens „Gettin‘ You Home“ geplant und ein Album soll einige Monate später folgen.

Chris Young

CD: „Chris Young“
Erscheinungsdatum: 2006
Label: RCA Nashville

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Trackliste:

01. Beer Or Gasoline
02. You’re Gonna Love Me
03. Drinkin‘ Me Lonely
04. White Lightning Hit The Family Tree
05. Lay It On Me
06. Burn
07. Small Town Big Time
08. Flowers
09. Center Of My World
10. I’m Headed Your Way, Jose
11. Who’s Gonna Take Me Home

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Über Dirk Neuhaus (927 Artikel)
Chef-Redakteur. Fachgebiet: Traditional Country, Bluegrass. Rezensionen, News, Specials.