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Chris Young: Young Love & Saturday Nights

Überaus unterhaltsames Album und mit 18 Songs bekommt man richtig was geboten.

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Chris Young – Young Love & Saturday Nights Chris Young – Young Love & Saturday Nights. Bildrechte: RCA Nashville (Sony Music)

Es ist das neunte Album des Chris Young, seit er 2006 sein erstes selbstbenanntes Album veröffentlichte und fast drei Jahre sind nach seinem letzten „Famous Friends“ vergangenen. Schon im vergangenen Jahr hatte Young auf sein Album aufmerksam gemacht, als er seine aktuelle Single, den Titeltrack des Albums vorstellte. Er hat sich für Young Love & Saturday Nights eine Anleihe bei einem der großen Rock und Popsänger David Bowie gemacht, als Young dessen Hit „Rebel Rebel“ miteingebaut hat, was durchaus ungewöhnlich ist. Das hat dem Erfolg der Single allerdings geholfen, denn sie steht zurzeit mit steigender Tendenz auf Platz 24 der Country Airplay Charts.

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Gleich die erste Single des Albums „Looking For You“ wurde bereits ein Top 20 Hit. Unter den weiteren 16 Titeln dürfte sich noch manch ein Hit finden. Da wäre die witzige Liebeserklärung an seinen Hund „All Dogs Get To Heaven“, die Liebeslieder „Call It A Day“ und „What She Sees In Me“ als Balladen, bei denen man Chris Young die Gefühle abnimmt. Das Gegenteil von Liebe ist seine Aufforderung an „sie“, ihn ja nicht als Lückenbüßer anzurufen, „Don’t Call Me“ warnt er. Und im Gegensatz zu denen, die trinken, um zu vergessen, es geht auch andersrum, trinken um sich zu erinnern „Drinkin‘ To Remember“, und zwar an die schönen Erinnerungen.

Würde ich gefragt, welche Songs ich als Singles empfehlen würde (was leider eher nicht passiert), würde ich lebhaft für „Fire“ plädieren, ein eingängiger Countrysong mit einem schlauen Text. Ich könnte auch „Right Now“ empfehlen, Midtempo und in wie vielen der Lieder geht es hier um Beziehungen, er will wissen: „What Are You Doing Right Now“. Auch „Double Down“ wäre auf meiner Liste, ein typischer Honkytonk Song, noch ein doppelter Drink geht runter. Oder wie wäre es mit „Everybody Grew Up“? Hier geht es in aller Ruhe um „Vergangenheitsbewältigung“, sorry, um Jugenderinnerungen, an die Streiche und kleinen Frechheiten, die alle jetzt hinter sich gelassen haben. Zm Schluss der Vorschlagsliste noch „Knee Deep In Neon“ als weiterem Countrysong, in dem es um die Vergnügung am Wochenende in den entsprechenden Kneipen geht. Ganz ironisch, dass Chris Young vor einigen Wochen in den Schlagzeilen landete, als er völlig unschuldig in einer Kneipe von übereifrigen Cops verhaftet und mit Entschuldigungen freigelassen wurde.

Fazit: Chris Young hat ein richtig gutes Countrymusik-Album aufgenommen, zeigt sich als fähiger und erfahrener Interpret von Songs, an denen er meist als Co-Autor beteiligt war. Mit 18 Titeln ist ausführliches Hörvergnügen möglich. Es mag in den Liedern etwas viel Alkohol konsumiert werden, aber zum Saufen wird der Fan nicht verführt. Es wird interessant sein, inwieweit sich Youngs eher traditioneller Ansatz zu Zeiten von Morgan Wallen oder Luke Combs behaupten kann. Wie dem auch sei: Wir können das Album nur wärmstens empfehlen!

Chris Young – Young Love & Saturday Nights: Das 2024er Album

Chris Young – Young Love & Saturday Nights

Künstler: Chris Young
Album: Young Love & Saturday Nights
Veröffentlichung: 22. März 2024
Label: Sony Music Nashville
Formate: CD, Vinyl & Digital
Tracks: 18
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Neo-Traditional Country

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Trackliste: (Young Love & Saturday Nights)

01. Looking For You
02. All Dogs Go To Heaven
03. Young Love & Saturday Nights
04. Don’t Call Me
05. What She Sees In Me
06. Country Boy’s Prayer
07. Double Down
08. Call It A Day
09. Drink To Remember
10. Don’t Stop Now
11. Fall Out
12. Fire
13. Gettin‘ Older
14. Right Now
15. Million Miles
16. Everybody Grew Up
17. Knee Deep In Neon
18. Down

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Über Franz-Karl Opitz (1116 Artikel)
Redakteur. Fachgebiet: Traditional Country. News & Storys, Charts, Rezensionen.
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