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Billboard Top Country Album Charts vom 30.05.2015

Zac Brown Band auf Platz 1, Sam Hunt auf 2 und Chris Stapleton auf Platz 3.

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Country Music Charts

In der dritten Woche steht die Zac Brown Band mit ihrer CD „Jekyll + Hyde“ an der Spitze der Billboard Top Country Album Charts. Ich finde, dass der Titel gut gewählt ist, denn die unterschiedlichen Songs auf der Platte decken das Spektrum von guter Countrymusik über Popklänge bis zur Rockmusik ab. Platz 2 hat sich der erstaunlich erfolgreiche Newcomer Sam Hunt (Montevallo) zurückgeholt. Chris Stapletons „Traveller“, der in der vergangenen Woche auf Platz 2 eingestiegen war, fiel auf Platz 4 zurück und hält sich damit gut. Seine Version von „Tennessee Whiskey“ war in der vergangenen Woche sogar auf Platz 47 der Country Singles eingestiegen.

Und immer wieder Nashville, also die Musik aus der gleichnamigen Fernsehserie. Auf Platz 3 steht neu der Soundtrack mit der zweiten CD aus dritten Staffel. Das ist jetzt schon die siebte CD mit der Musik, die übrigens sehr gut ist. Interpreten wie Connie Britton, Clare Bowen, Charlie Esten und der aus England stammenden Filmtexaner Sam Palladio sind wirklich hörenswert. Es wird ab September die vierte Staffel der Serie geben. Viele Leute hatten nicht erwartet, dass sich „Nashville“ so gut in der Publikumsgunst behauptet.

Auch Platz 5 und 6 sind erst seit kurzem in den Album Charts: Auf der 5 platzierte sich Reba McEntire mit ihrem Werk „Love Somebody“, dahinter Tyler Farrs zweites Album „Suffer In Peace.“ Nach 66 Wochen hält sich „The Outsiders“ von Eric Church noch immer in der Top 10 auf Platz 7. Danach noch ein Neuzugang: Zwei Country-Legenden haben sich erneut zusammengetan und das Album „The Travelin‘ Kind“ eingespielt, Emmylou Harris und Rodney Crowell. Es ist ihr zweiter gemeinsamer Erfolg seit „Old Yellow Moon“ aus dem Jahr 2013. Die Top 10 beschließen Jason Aldean mit „Old Boots New Dirt“ und Little Big Towns „Painkiller“, wobei letztere auch vom großen Erfolg der leichtumstrittenen Single „Girl Crush“ profitiert.

Altmeister Dwight Yoakam – ja so kann man ihn durchaus nennen, denn er hatte seine ersten Erfolg von 29 Jahren – steht mit seiner aktuellen CD „Second Hand Heart“ noch auf Platz 19 und Brantley Gilberts Erfolgs-CD „Just As I Am“ steht nach genau einem Jahr auf Platz 22. Am längsten in der Hitliste stehen Luke Bryans „Crash My Party“ (auf Platz 15 nach 93 Wochen) und Keith Urbans „Fuse“ (Platz 27 nach 88 Wochen).

Ein dritter Neuzugang ist die Gruppe mit dem merkwürdigen Namen Upchurch. Ihr Debüt hat mit Country nichts zu tun, es ist Hip Rap, mit Geländewagen, spritzendem Schlamm und spritzenden Bierdosen. Lustig finde ich, dass der rappende Vorredner (Sänger mag ich nicht schreiben), wie ein freundlicher junger Mann aussieht, der sich Mühe gibt, böse zu wirken. Aber vielleicht ist mein Urteil auch ungerecht. Sehen und hören Sie selbst: Hier ist das Video mit dem Titelsong der EP „Cheatham County“ – YouTube.

Und zum Abschluss noch richtige Countrymusik: „Riser“ von Dierks Bentley nach 63 Wochen auf der 33, dahinter in der dritten das großartige Bluegrassduo Dailey & Vincent, die ihre erste Live-CD aufgenommen haben „Alive In Concert“. Ach ja, und Randy Travis‘ „On The Other Hand: All The Number Ones“ finden wir auf Platz 34 und Platz 36 gibt es für die Gattin von Garth Brooks: Trisha Yearwood und „PrizeFighter: Hit After Hit“.

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Über Franz-Karl Opitz (601 Artikel)
Redakteur. Fachgebiet: Traditional Country. News & Storys, Charts, Rezensionen.
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