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Country Music Hot News vom 20. Juli 2016

Es gibt Neues über Kenny Rogers, Mark Chesnutt, Chris Stapleton, James Taylor, Vince Gill, Alan Jackson, Guy Clark, Lee Greenwood und Luke Bryan zu berichten.

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Country Music Hot News

Die letzte Chance, Kenny Rogers in Europa live zu erleben, wird es im November geben, denn er kommt im Rahmen seiner Abschiedstournee „The Gambler’s Last Deal“ nach Europa. Leider ist es für deutsche Fans nicht ganz einfach, zu einem solchen Konzert zu gehen. Am ehestens erreichbar ist der Auftritt am 3. November in der Heineken Music Hall in Amsterdam. Ansonsten ist Rogers noch in Glasgow, Belfast, Dublin und zweimal in London. Rogers hatte Anfang des Jahres angekündigt, dass er nach 50 Jahren von Liveauftritten zurücktreten werde.

In Zeiten in der sich traditionelle Countrymusik schwertut, hat Mark Chesnutt das herrliche Album „Tradition Lives“ veröffentlicht (Country.de berichtete). In der kommenden Woche wird das Album auf Platz 22 der bestverkauften Country-Scheiben in den Top Album Charts des Billboard Magazin einsteigen. Damit gelingt ihm die beste Platzierung, seit vor 17 Jahren sein Album „I Don’t Want To Miss A Thing“ auf der 6 debütierte.

Chris Stapleton und James Taylor werden Vince Gill beim alljährlichen Benefizkonzert zugunsten der Country Music Hall of Fame unterstützen. Das Musikevent heißt „All For The Hall“, ist ein Konzert mit großem Dinner und findet in Los Angeles statt. Die Tischreservierung ist einfach, denn es gibt nur zwei Kategorien: Für 5.000 oder 10.000 Dollar kann man VIP-Tische kaufen. Es gibt diese Veranstaltung seit 2005, bei der bereits prominente Künstlerinnen und Künstler wie Melissa Etheridge, Emmylou Harris, Zac Brown, REO Speed Wagon-Sänger Kevin Cronin, Kris Kristofferson und Lionel Richie auftraten.

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Einst hatte Alan Jackson einen Riesenhit – „Don’t Rock The Jukebox“, also etwa „Spiel keinen Rock auf der Musikbox“. Nun gehört er zu den 50 Künstlern, die bei der gerade eröffneten Ausstellung „Rock, die Macht und die Politik“ in der Rock And Roll Of Fame in Cleveland vertreten sind. Es wird die Gitarre gezeigt, die Alan Jackson zu seinem berühmten Lied zu 9/11 „Where Were You (When The World Stopped Turning)“ spielte. Anlass ist übrigens die Veranstaltung, auf der die Republikaner Donald Trump in Cleveland als ihrem Kandidaten nominieren wollen.

Am 27. Juli werden 14 Country-Stars bei der Veranstaltung „Stars Behind The Stars“ in Texas auftreten. Es wird eine Gedenkfeier und Benefizkonzert für die fünf erschossenen Polizisten aus Dallas sein und der Erlös soll deren Familien zugutekommen.

Tanya Tucker, The Oak Ridge Boys, Mark Wills, Collin Raye, Janie Fricke, T.G. Sheppard, Kelly Lang, The Bellamy Brothers, T. Graham Brown, Johnny Lee, Gene Watson, John Conlee, Ronnie McDowell, Mickey Gilley und Moe Bandy werden aus Nashville anreisen, um im weltberühmten Billy Bob’s, dem größten Honky Tonk Club der Welt, in Fort Worth, Texas aufzutreten. Auch Randy Travis wird dabei sein.

Am 18. Oktober erscheint die Biographie von Guy Clark, „Without Getting Killed Or Caught: The Life And Music Of Guy Clark“. Das Buch hat Tamara Saviano noch zu Lebzeiten von Guy Clark fertiggestellt, ehe er mit 74 Jahren im Mai 2016 nach langer Krankheit starb.

Der patriotischste aller amerikanischen Country-Songs ist gewiss Lee Greenwoods „God Bless The U.S.A.“ Digital hat der Song vor kurzem die Millionen-Marke an Downloads überschritten und stand plötzlich wieder auf Platz 9 der Digitalen Country Charts des Billboards. Die Single hat sich über 500.000 Mal verkauft. Das Lied stand dreimal in der Top 5 der Country-Hitparade, 1991, 2001 und 2003, was keinem anderen Song je gelang.

Luke Bryan hat jetzt vier Alben, die sich mehr als eine Million Mal verkauft haben. Von seinem aktuellen Album „Kill The Lights“ wurden in der Woche zum 7. Juli über 5.000 Exemplare abgesetzt und damit den Platin-Status erreicht. Die anderen Erfolgsalben von Luke Bryan waren: „Doin‘ My Thing“ aus dem Jahr 2009 (1.001 Millionen), 2011 „Tailgates & Tanlines“ (2,53 Millionen) und 2013 „Crash My Party“ (2,6 Millionen).

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