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Country Music Hot News vom 1. April 2018

Es gibt u.a. Neues über Scotty McCreery, Ty Herndon, Terri Clark, Michale Ray, Peter Rowan, Cassadee Pope, Sam Palladio, Maren Morris, George Strait, Garth Brooks, Tim McGraw, Chely Wright und Taylor Swift zu berichten.

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Scotty McCreery, der 2010 die 10. Ausgabe von „American Idol“ gewann, hat nach fünf Jahren wieder eine CD „Seasons Change“ veröffentlicht. Davon hat er in der ersten Woche fast 40.000 Exemplare verkauft und sich damit den Platz 1 des bestverkauften Alben in den Staaten gesichert. McCreery war als Autor an allen elf Titeln auf der CD beteiligt. In den Billboard 200 steht das Album auf Platz 7.

Am 7. Juni wird es im Wildhorse Saloon in Nashville zum dritten Mal das „Concert for Love and Acceptance“ geben. Hier soll musikalisch dafür geworben werden, das Lesben und Schwule gesellschaftlich akzeptiert werden. Ty Herndon, der sich 2014 geoutet hatte, wird durch die Veranstaltung führen. Terri Clark, Cassadee Pope, Michale Ray und andere haben bereits zugesagt. Unter den Sponsoren ist Nissan der größte.

Von Taylor Swift berichten wir ja nur noch selten. Aber dass ihr 6. Album „Reputation“ sich als einziges in den vergangenen zwei Jahren über zwei Millionen Mal verkauft hat, ist der Erwähnung wert. 1,2 Millionen wurden bereits in der ersten Woche abgesetzt. Interessant ist diese Zahl, wenn man weiß, dass 2017 außer Taylor nur noch Ed Sheeran mehr als eine Million CDs verkauft hat. Vor zehn Jahren wurden noch 29 Alben über eine Million Mal verkauft. Wie dramatisch der Verkauf von Tonträgern zurückgegangen ist, belegen diese Zahlen: 2017 wurden 166 Millionen verkauft, 2007 waren es noch 500 Millionen und 1997 sogar 790.

Die Bluegrass-Legende Peter Rowan tritt wieder auf. Der 75 Jahre alte Rowan war um die Weihnachtszeit erkrankt, hatte alle Auftritte abgesagt und war zur Behandlung im Krankenhaus. Rowan hat sich schnell erholt und nun stand er mit den Travelin‘ McCourys in der Sweetwater Music Hall in Mill Valley in Kalifornien wieder auf der Bühne.

Etwas Klatsch gefällig? Sängerin Cassadee Pope und der englische Star der Serie „Nashville“ Sam Palladio sind ein Paar. Die beiden wurden bei diversen Veranstaltungen in Nashville zusammengesehen. Pope hatte sich nach sieben Jahren von Rian Dawson, dem Schlagzeuger der Rockgruppe All Time Low, getrennt und Palladio war zuletzt mit der Nashville-Kollegin Chaley Rose zusammen. Palladio trat mit weiteren Stars der Serie in der Grand Ole Opry auf. Die Show wird vor der letzten Folge von „Nashville“ am 26. Juli 2018 gezeigt.

Mehr Klatsch: Maren Morris hat geheiratet. Sie gab in Nashville ihrem langjährigen Freund Ryan Hurd das Ja-Wort. Die Hochzeit fand am 24. März statt. Nur wenige Fotos sind bisher zu sehen, eines auf Instagram zeigt sie in einem sehr kurzen Hochzeitskleid und auch Marens Foto, das ihr Gatte veröffentlichte, ist recht freizügig. Die 27-jährige Morris und der 31 Jahre alte Hurd lernten sich kennen, als die beiden neu in Nashville gemeinsam Songs schrieben. Hurd hat über diese Liebe einen Song geschrieben: „Love In A Bar“.

Wer ist Texaner schlechthin? Natürlich George Strait. Deshalb überrascht es nicht, dass Strait von seinem Heimatstaat zum „Texaner des Jahres“ ernannt worden ist. Er nahm die Ehrung am 23. März im texanischen Parlament entgegen. Damit sollte nicht nur seine musikalischen Leistungen (37 erfolgreiche Jahre, mit den meisten Country-Nummer-Eins-Hits gewürdigt werden. Man dankte Strait auch für seinen selbstlosen Einsatz im September 2017, als es darum ging, den von der Überschwemmungskatastrophe betroffenen Mitbürgern zu helfen. Strait organisierte Benefizkonzerte, die 22 Millionen Dollar an Hilfsgeldern einspielten.

Auch in Nashville gab eine es große Demonstration für die Verschärfung des Waffengesetze, an der sich über 12.000 Menschen, vor allem junge Leute, beteiligten. Garth Brooks, Tim McGraw, Chely Wright und Taylor Swift erklärten sich solidarisch mit den Forderungen der Protestierenden. Jason Aldean, der bei dem Massaker in Las Vegas ja auf der Bühne stand, wollte sich trotzdem nicht zur Waffenpolitik äußern: „Ich bin kein Politiker, und je nach dem, was ich sage, vergräme ich jeweils die Hälfte der Leute“, erklärte er dem Magazin „Boots“. Er will sein neues Album „Rearview Town“ den Opfern des Massakers und deren Verwandten widmen.

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Über Franz-Karl Opitz (578 Artikel)
Redakteur. Fachgebiet: Traditional Country. News & Storys, Charts, Rezensionen.
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