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Florida Georgia Line: Can’t Say I Ain’t Country

Florida Georgia Line meistern mit "Can't Say I Ain't Country" den Spagat zwischen Country, Hip-Hop, Pop, Rock und R&B.

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Florida Georgia Line - Can't Say I Ain't Country Florida Georgia Line - Can't Say I Ain't Country. Bildrechte: Big Machine Label Group

Das Fans der traditionellen Country Music beim Namen Florida Georgia Line nicht gleich vor Begeisterung über den Two-Step-Tanzboden schweben, ist so klar wie das „Amen“ in der Kirche. Selbige werfen dem Duo seit Jahren vor, das Genre zu sehr zu verwässern. Doch mit ihrem neuen Album, das den verheißungsvollen Titel Can’t Say I Ain’t Country trägt, meistern sie recht ordentlich den Spagat zwischen Country, Hip-Hop, Pop, Rock und R&B.

Mit „Can’t Say I Ain’t Country“, dem Namensgeber zum Longplayer, „Simple“, „Talk You Out Of It“ sowie „Speed Of Love“, „People Are Different“ und „Blessings“ beweisen Florida Georgia Line, warum sie sagen: „Sagt nicht, dass wir nicht Country sind!“ Da lehnt man sich gerne zurück, genießt und schweigt still! Das großartige Duett „Can’t Hide Red“ mit Jason Aldean, ein fetziger Country-Rock-Song, geht ebenfalls mächtig ab – und schließt den FGL-„Country-Reigen“.

Mit den Tracks „Women“, dem bluesigen „Told You“, dem rockigen, hillbilly-verdächtigen „Y’all Boys“, dem mit Rap-Einlagen getränkten „Small Town“, dem pop-orientierten „Sittin‘ Pretty“, der Hymne und bei Konzerten zum Mitsingen geeigneten „Colorado“, der Pop-Ballade „Like You Never Had It“ sowie dem gerappten „Swerve“, bedienen Florida Georgia Line die bereits o.g. Genres, ohne aber ganz auf Country-Instrumente zu verzichten – was ja bekanntlich nicht alles ist. Denn, merke: Ein Banjo und eine Fiddle machen noch keinen Country-Song! Aber sie gehen eine musikalische und äusserst spannende Symbiose mit Hip-Hop, Rock, Pop und R&B ein. Nach mehrmaligen Hören gehen sie sogar richtiggehend ins Ohr.

Fazit: Das mit 19 Tracks prall gefüllte Album – abzüglich vier von Brother Jerwel unnötig voll gesabbelten Anrufbeantworter-Skits, orientiert sich die Musik an Hip-Hop, Pop, Rock und R&B. Jedoch auch das von Tyler Hubbard und Brian Kelley lautstark im Albumtitel angepriesene Statement für Pro-Country-Music kommt tatsächlich nicht zu kurz. „Can’t Say I Ain’t Country“ ist ein überaus kurzweiliges Album, dass jede heimische Tanzparty zur Countrymusik-Disko – vielleicht sogar zum Honky Tonk Saloon, mutieren lässt. Viel mehr Country als vermutet und damit dem Albumtitel gerecht geworden!

Florida Georgia Line – Can’t Say I Ain’t Country: Das Album

Florida Georgia Line - Can't Say I Ain't Country

Titel: Can’t Say I Ain’t Country
Künstler: Florida Georgia Line
Veröffentlichungstermin: 15. Februar 2019
Label: Big Machine Label Group
Vertrieb: Universal Music
Formate: CD, Vinyl & Digital
Laufzeit: 50:24 Min.
Tracks: 19
Genre: New Country

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Trackliste: (Can’t Say I Ain’t Country)

01. Tyler Got Him A Tesla (Skit)
02. Can’t Say I Ain’t Country
03. Simple
04. Talk You Out Of It
05. All Gas No Brakes (Skit)
06. Speed Of Love
07. Women – mit Jason Derulo
08. People Are Different
09. Told You
10. Sack’a Puppies (Skit)
11. Y’all Boys – mit Hardy
12. Small Town
13. Sittin‘ Pretty
14. Catfish Nuggets (Skit)
15. Can’t Hide Red – mit Jason Aldean
16. Colorado
17. Like You Never Had It
18. Swerve
19. Blessings

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Über Dirk Neuhaus (790 Artikel)
Chef-Redakteur. Fachgebiet: Traditional Country, Bluegrass. Rezensionen, News, Specials.