Meldungen

Country Music Hot News vom 20. Juli 2020

Es gibt Neues über Willie Nelson, Luke Combs, Lee Greenwood, Jack White, Johnny Cash, June Carter, Bill Andereson, Tish Hinojosa, Stephanie Urbina Jones und Patricia Vonne zu berichten.

Country.de - Online Magazin bei Facebook

Anzeige - Cory Marks - Who I Am: Hier bestellen
Country Music Hot News Country Music Hot News. Bildrechte, Grafik: Country.de - Online Magazin. Fotos mit freundlicher Genehmigung der Plattenfirmen Sony Music, Warner Music, Universal Music.

Ja, der Willie Nelson, der kann es in jedem Jahrzehnt. Sein neues Album „First Rose Of Spring“ erreicht in dieser Woche Platz 5 der Album-Charts mit mehr als 12.000 verkauften Exemplaren. Das von seinem Freund Buddy Cannon produzierte Album ist die 53. Willie Nelson-LP, die die Top 10 der Country Album Charts erreicht. Somit ist er seit seinem ersten Charts-Erfolg „Country Favorites – Willie Nelson Style“ (Platz 9) im Jahr 1966 der erste Künstler, dem dies in jedem folgenden Jahrzehnt gelang: In Zahlen waren es in den 1960ern drei, in den 1970ern 14, den 1980ern 19, den 1990ern nur eins, genau wie nun in den 2000ern.

Und auch ein Rekord für Luke Combs: Er ist der erste Interpret in der Geschichte der Top Country Album des Billboards, der mit seinen beiden ersten CDs mehr als 25 Wochen lang den Platz 1 belegte, das ist immerhin zweimal ein halbes Jahr. Das schlägt sich in den Verkaufszahlen nieder: „This One’s For You“ hat sich über drei Jahren mehr drei Millionen Mal verkauft. Die zweite LP „What You See Is What You Get“ war von den bisher 35 Wochen eben 25 Mal das bestverkaufte Album in den Staaten.

Der Independence Day, der Nationalfeiertag der USA am 4. Juli hat auch musikalisch seine Spuren hinterlassen. Die Uralt-Hymne „God Bless The USA“ von Lee Greenwood ist durch einen 366 Prozent Zugewinn in digitalen Downloads von null auf Platz 18 gesprungen. 15.000 Mal wurde der Song verkauft! Und 2,6 Millionen Mal wurde das patriotische Lied gestreamt. 1984, vor 36 Jahren stand Lee Greenwood damit zum ersten Mal in den Charts, damals sogar auf Platz 7. Damals wurde „God Bless The USA“ zur CMA-Single des Jahres gewählt und nach den Terroranschlägen 2001 stand das Lied nochmal auf Platz 16. Seine wunderschöne Single „Dixie Road“ war übrigens am 20. Juli 1985, also vor 35 Jahren, der Spitzenreiter der Country-Charts.

Tish Hinojosa ist mir in Erinnerung, weil sie einige sehr schöne CDs aufgenommen hat und seit sie auf ihrer Deutschland-Tournee 1996 im Jazzhaus Freiburg auftrat. Lange hat sie in Hamburg gelebt, ehe die Texanerin mit mexikanischen Wurzeln wieder in ihre Heimat zurückkehrte. Dort hat sie sich mit den zwei Künstlerinnen Stephanie Urbina Jones und Patricia Vonne zusammengetan zu den Texicana Mamas. Am 21. August wird deren erste gleichnamige CD erscheinen, auf der man fetzige Tex-Mex-Countrymusik erwarten darf.

Die Plattenfirma Third Man Records von Jack White, der in Nashville auch ein Plattengeschäft betreibt, wird in Kürze eine ganz besondere Platt veröffentlichen: Sie haben ein verloren geglaubtes Tonband mit Aufnahmen eines Live-Konzerts von Johnny Cash und June Carter aus dem Jahr 1973 wiedergefunden. Einem Bericht des Rolling Stone Magazin zu Folge hatte die Plattenfirma Sony die Aufnahmen im Archiv gefunden und Jack White zur Bearbeitung überlassen. Das Konzert fand am 29. April 1973 in Los Angeles statt und die beiden singen jede Menge ihrer großen Hits, wie „Sunday Morning Coming Down“, „Big River“ und das von Johnny Cash selten gesungene „City Of New Orleans“. Das Ganze wird auf einem weißen Album veröffentlicht, dazu gibt es eine DVD mit raren Backstage-Filmaufnahmen.

Vor 59 Jahren wurde Bill Anderson Mitglied der Grand Ole Opry und sein ruhiger, fast geflüsterter Gesangsstil brachte ihm den Beinamen „Whispering Bill“ ein. Längst ist Anderson sowohl als Sänger wie als Songschreiber eine Legende. Nun hat der 82-jährige ein mit zehn seiner größten Hits neues Album aufgenommen. Dabei singt u.a. er Songs wie „Bright Lights & Country Music“, „Po‘ Folks“, „City Lights“ oder „Whiskey Lullaby“, mit dem Brad Paisley und Alison Krauss 2004 einen Song des Jahres gewinnen konnten. Am 24. Juli kann das Album gekauft werden und wenn man will, kann man sich auf YouTube schon mal seine neue Version von „Give It Away“ anhören. „The Hits Re-Imagined“ heißt das Projekt.

Anzeige - Rob Georg: Weitere Informationen hier klicken!
Über Franz-Karl Opitz (707 Artikel)
Redakteur. Fachgebiet: Traditional Country. News & Storys, Charts, Rezensionen.
Kontakt: Facebook