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Tim Grimm veröffentlicht neue Single „Gone“

Der sympathische Singer & Songwriter aus Indiana "meditiert" über Amerika zwischen Pandemie und politischer Spaltung.

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Tim Grimm. Bildrechte: Tim Grimm, Promo

Im Sommer 2016 landete Tim Grimm mit „Woodys Landlord“ einen Riesen-Folk-Radio-Hit. Es geht darin um Donald Trumps Vater, dem Vermieter-Hai Fred Trump, der auch Woody Guthries Vermieter war. Tim gibt zu: „Ich habe aufrichtig gehofft, dass dies das ist, was Tom Paxton einmal als „kurze Haltbarkeitszahlen“ bezeichnet hat. Leider nicht.“ Im Gegenteil Trump wurde Präsident und wie viele andere war auch er vom Ergebnis dieser Wahl überrascht. Sein Album „A Stranger In This Time“ wurde zur Anklage gegen das, was seit dieser Wahl folgte.

Nach seinem Album „Heart Land Again“, dass so etwas wie ein Durchschnaufen bedeutete, holt Tim nun die Angst wieder ein. 2020 ist ein Jahr gekennzeichnet durch die immer absoluter werdenden politischen Gegensätze, durch Pandemie und Lockdown. Tim Grimm: „Jetzt mit viel Zeit in meinen Händen, beginne ich zu schreiben. Und Gone kommt … beeinflusst von sozialer Distanzierung … der fast vollständigen Schließung von Live-Aufführungsräumen und dem Kampf, Streaming-Online-Konzerte zu einer praktikablen Alternative zu machen … ein Beweis für die immer größer werdende Kluft zwischen zwei Strömungen der Amerikaner Ideale, die sowohl zu hoffnungsvollen als auch zu gefürchteten Wahlen im November führen.“

„Und wenn das nicht genug wäre“, erklärt er, „müssen wir uns noch mit mehr befassen – dem schockierenden Verlust so vieler amerikanischer Künstler – David Olney, Eric Taylor, John Prine und Michael Smith … und schließlich der Erschöpfung durch dieses Leben. vier Jahre unter einer Regierung ohne Poesie, Musik und Kunst … und Gnade. Dies sind die Gedanken, aus denen GONE hervorgegangen ist.“

Ein Lied, das Grimm als Meditation betrachtet. Und was seine Band betrifft, sagt uns Grimm stolz: „Ich bin glücklich, dass meine Söhne Connor (Bass und Klavier) und Jackson (Banjo) beide spielen. an Bord, ebenso wie Jason Wilber (E-Gitarre) – ein alter Freund, dessen 25 Jahre als Prines Gitarrist leider zu Ende gingen. Und zum ersten Mal arbeite ich mit James Gilmer (Schlagzeug) zusammen, der mit meinem Freund Eric Taylor spielte.“

Für Anfang 2021 wird ein neues Album von Tim Grimm erwartet und er hat auch vor, im April und Mai 2021 für Konzerte hier in Deutschland zu sein.

Gone – hier hören

Weitere Informationen zum Künstler: www.timgrimm.com

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Über Thomas Waldherr (587 Artikel)
Redakteur. Fachgebiet: Bob Dylan, Country & Folk, Americana. Rezensionen, Specials.
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