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Country Music Hot News: 20. November 2022

Aktuelle News über Tyler Hubbard, Brantley Gilbert, Kelsea Ballerini, Willie Nelson, Jeff Cook, Runaway June und Waylon Jennings.

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Country Music Hot News Country Music Hot News. Bildrechte, Grafik: Country.de - Online Magazin. Fotos mit freundlicher Genehmigung der Plattenfirmen Sony Music, Warner Music, Universal Music.

16 Nummer 1 Hits kann Tyler Hubbard vorweisen, doch waren diese alle mit Brian Kelley im Duo Florida Georgia Line entstanden. Jetzt hat er es auch als Solo-Act geschafft, denn die musikalische Huldigung an seine Gattin „5 Foot 9“ ist in dieser Woche der neue Spitzenreiter der Country Airplay Charts des Billboards. Als Duo und als Solist jeweils Tophits zu haben ist seit 1992 keinem Countrystar gelungen. Damals stand Wynonna Judd als Solisten ganz oben, nachdem sie mit ihrer Mutter Naomi als The Judds 14 Nummer 1 Hits ersungen hatte.

Noch eine Nachricht aus den Airplay Charts: Gleich auf Platz 29 steigt in dieser Woche der Song „Heaven By Then“ ein, den Brantley Gilbert mit zwei berühmten Kollegen mit Blake Shelton und Vince Gill zusammen ausgenommen hat. Da ist mal wieder Nostalgie angesagt: Wenn Jungs keine Türen mehr aufhalten, man im Radio den Namen Jesus nicht mehr hört, man die böse giftige White Tail Spinne nicht mehr verjagen darf oder der letzte Schnellimbiss Back Forty verkauft wird, die USA nicht mehr die USA sind, dann hoffen die Sänger, im Himmel zu sein.

Am 15. November gab Kelsea Ballerini bei einem Auftritt in der Grand Ole Opry bekannt, dass sie am Morgen dieses Tages auf dem Standesamt ihre Scheidung vom Countrykollegen Morgan Evans offiziell bestätigt hatte. Kurz darauf erhielt sie die freudige Nachricht, dass sie für die kommenden Grammy Awards in der Kategorie „Beste Country Solo Performance“ nominiert wurde. Außerdem hat sie an diesem Tag auch noch die Schlüssel für ihr neues Haus bekommen, sodass sie umziehen kann. „Wenn das nicht wie Countrymusik ist“, meinte sie lachend.

Vor 38 Jahren im Jahr 1984 war Willie Nelson schon 50 Jahre alt. Er hatte damals bereits den Status eines Superstars, denn er hatte 18 Jahre zuvor mit „Willingly“ seinen ersten Hit gesungen und 1984 stand er mit seiner Version des Klassikers „City Of New Orleans“ auf Platz 1 der Country Charts. In jenem Jahr war er auch auf Tournee, so im Nippon Budokan Palast in Tokio. Das Konzert fand am 23. Februar 1984 statt und er sang wunderschöne Versionen seiner bis dahin größten Hit wie „Stardust“ oder „On The Road Again“. Insgesamt 27 Titel sind jetzt auf „Willie Nelson Live At Budokan (1984)“ auf zwei CD oder einer DVD veröffentlicht worden. Höchst empfehlenswert!

Letzte Woche berichteten wir vom Tod von Jeff Cook, Mitgründer und Gitarrist von Alabama. Er litt seit Jahren an Multipler Sklerose, die ihm nun das Leben gekostet hat. Im Billboard sagte Bandkollege Randy Owen, dass Jeff jedes Instrument spielen konnte und die Harmonie seine große Stärke war. Teddy Gentry fügte hinzu, dass Jeff wie kein anderer jeden Musikstil beherrschte. Von Alabamas 33 Nummer 1 Hits listen wir hier gerne nochmal die Top 10 auf:

01. „High Cotton“, Nr. 1, 1989
02. „Down Home“, Nr. 1, 1991
03. „Forever’s As Far As I’ll Go“, Nr. 1, 1991
04. „Jukebox in My Mind“, Nr. 1 1990
05. „Dixieland Delight“, Nr. 1, 1983
06. „Love in the First Degree“, Nr. 1, 1981
07. „Feels So Right“, Nr. 1, 1981
08. „Fallin‘ Again“, Nr. 1, 1988
09. „If You’re Gonna Play In Texas“, Nr. 1, 1984
10. „Can’t Keep A Good Man Down“, Nr. 1, 1985

Das Trio Runaway June hat sich praktisch neu konstituiert: Von der Originalbesetzung ist nur noch Jennifer Wayne dabei, während Natalie Stovall und Stevie Woodward neu dabei sind. Ihre erste Single „Fine Wine“ feiert den Neubeginn mit dem gewohnt gekonnten Harmoniegesang. Übrigens: Jennifer Wayne ist tatsächlich die Enkelin von John Wayne!

Weihnachten kommt unweigerlich: und unweigerlich kommen die Christmas-Evergreens zurück in die Charts: Bei den Streaminglisten neu auf Platz 11 Brenda Lee mit „Rockin‘ Around The Christmas Tree“, Platz 13 für Bobby Helms‚ „Jingle Bell Rock“ und die geht an Burl Ives mit „A Holly Jolly Christmas“. In den Bluegrass Album Charts steht neu auf Platz 1 die Gruppe Chosen Road mit „Appalachian Christmas“.

Unser Blick geht 45 Jahre zurück zum 19. November 1977: da stand auf Platz 1 Waylon Jennings mit einem seiner schönsten Hits: „The Wurlitzer Prize (I Don’t Want To Get Over You)“. Geschrieben hatten den Song Bobby Emmons und Chips Moman und es war der sechste von insgesamt 15 Tophits für Waylon. Zu finden ist das Lied auf dem Longplayer „Waylon & Willie“, die sowohl Soloaufnahmen – als auch Duette der beiden enthält: Beispielsweise das unvergessliche „Mammas Don’t Let Your Babies Grow Up To Be Cowboys“. Jennings stammte aus Littlefield in Texas, wo er am 15. Juni 1937 geboren wurde. 2001 wurde er in die Country Music Hall Of Fame aufgenommen und seine angeschlagene Gesundheit kostete ihm 2002 mit nur 64 Jahren das Leben.

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Über Franz-Karl Opitz (984 Artikel)
Redakteur. Fachgebiet: Traditional Country. News & Storys, Charts, Rezensionen.
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