Top-News

Garth Brooks: Kaum zu glauben - aber wahr ... der Superstar der modernen Country Music wird Fünfzig. » weiterlesen
World of Western: Hier klicken!
Beiträge des Monats: November 2008
[30. November. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Konzertberichte]

Die junge Sängerin Tabea Anderfuhren aus der Schweiz und der bekannte Fiddler Aaron Till aus den USA waren am Samstag, den 29. November im Rahmen ihrer einmonatigen gemeinsamen Europatournee zu Gast in Großkötz. In der dortigen Sportgaststätte sangen und spielten sie für ein entzücktes Publikum, das die Gäste nicht ohne mehrere Zugaben weiterreisen ließ.

Aaron Till war von 1998 bis 2006 der Fiddler in der Band von Mark Chesnutt. In den 1990er Jahren gehörte Chesnutt zu den erfolgreichsten Hitjägern der Countryszene in Amerika. Als Begleitmusiker von Todd Fritsch hatte Aaron Till im August 2006 in der Schweiz gespielt und die dort aktive Countrysängerin Tabea Anderfuhren kennengelernt, deren damaliger Fiddler von Aaron Till geschwärmt und Tabea auf diese Weise zum Konzertbesuch bewegt hatte. Nach dem Gastspiel von Todd Fritsch hatte Tabea Aaron Till angesprochen. Seither ist kaum ein Tag vergangen, an dem die beiden nicht miteinander korrespondiert haben oder gemeinsam auf Tournee waren. Tabea Anderfuhren hat im Rahmen eines Besuchs in Nashville, Tennessee ihre CD “Who Can Ever Tell” eingespielt, produziert von Aaron Till, der auch als Musiker agierte und befreundete Topmusiker mit an Bord brachte, die im Übrigen u.a. auf der diesjährigen Grammy-CD “The Bluegrass Diaries” von Jim Lauderdale mitwirken.

» weiterlesen

[27. November. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Mary Chapin Carpenter hat in diesem Jahr ein Weihnachstalbum veröffentlicht, doch liegt ihr nicht nur das Schreiben einiger Christma-Songs, sondern auch andere Feiertage haben es der Songwriterin angetan. Ein Titel war schnell gefunden, so hieß der Song der Einfachheit halber “Thanksgiving Song”.

Die Sängerin: “Es kam mir die Idee beim Schreiben anderer Songs. Der Herbst hat so was Wunderbares. Die Dunkelheit und das daraus resultierende wiederkommende Licht. Da sprudelte es nur so aus mir heraus.” Einen Veröffentlichungstermin gibt’s noch nicht. Aber in diesem Jahr wird’s wohl nichts mehr, den Thanksgiving (vergleichbar mit unserem Erntedank) ist am 27. November 2008.

[27. November. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Eine neue Liebe für Countrystar Kenny Chesney? Seit über vier Monaten trifft er sich mit Amy Colley, einer ehemaligen “Miss Tennessee” (2005). Sie besuchten schon gemeinsam die Verleihung der 42. Country Music Awards am 12. November 2008 und werden immer öfter zusammen in der Öffentlichkeit gesehen. Ein Treffen mit den Eltern der Beauty Queen wurde bereits auch schon arrangiert. Kenny Chesney hatte seine letzte “feste” Beziehung mit der Schauspielerin Renée Zellweger. Die Ehe hielt aber nur ein paar Monate. Zurzeit weilt das Liebespaar in der Karibik. Freunde Chesneys erzählen, dass er sehr, sehr verliebt sei.

[27. November. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Biografien]
Keith Urban (Biografie)

Keith Urban wuchs in Caboolture, einem Vorort von Brisbane in Queensland, Australien auf. Geboren wurde er allerdings am 26. Oktober 1967 in Neuseeland. Schon mit vier Jahren spielte er Ukulele. Mit sechs nahm er Gitarrenunterricht und erwies sich auf Anhieb als Naturbegabung. Als Achtjähriger gewann er seinen ersten Talentwettbewerb und mit zwölf spielte er bereits regelmäßig mit einer Band in einem Pub der Stadt.

Seine Passion für Country geht auf seinen Vater zurück, aus dessen umfangreicher Plattensammlung er seine Favoriten auswählte: Glen Campbell, Don Williams, Charley Pride und den Songwriter Jimmy Webb. Als Teenager entdeckte er dann die Musik von den Dire Straits und Fleetwood Mac. Besonders angetan war der junge Mann von den Gitarrentechniken eines Mark Knopfler und Lindsey Buckingham. Beide prägten auch seinen originellen Mix aus Country und Gitarrenrock, der ihm Down Under den Durchbruch bescherte.

» weiterlesen

[26. November. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Freunde – hier kommt etwas für Ohren, die auf traditionelle Country Music getrimmt sind. Ein neuer Name, ein neues Gesicht und eine neue Stimme – nicht in irgendeinem TV-Superstar-Wettbewerb gecastet, sondern allein aufgrund von Talent und Selbstvertrauen am Start. Crystal Sands präsentiert sich auf ihrem Debütalbum, das ganz selbstbewusst nur ihren Namen trägt, mit herzerfrischender Country Music wie man sie schon beinahe verloren glaubte. An der amerikanischen Nordostküste in Baltimore, Maryland ist sie beheimatet. Dort setzte sie sich schon als Kind in den Kopf, Sängerin zu werden. Folglich suchte und nutzte sie von Kindesbeinen an ihre Möglichkeiten, das angestrebte Ziel zu verwirklichen. Behutsam von den Eltern geleitet absolvierte sie mit gleichem Elan die Schule und die anschließende Ausbildung. Sollte es mit der Karriere als Sängerin nicht klappen, so hat sie immer noch ihr Diplom als Kosmetikerin in der Tasche. Nicht das Einzige, was sie mit ihrem Vorbild Tammy Wynette gemeinsam hat.

Nach Abschluss der Ausbildung machte sich der flotte Twen erstmals auf nach Nashville – ihre erfrischend natürliche Art half ihr weiter, denn sie durfte einige Demos singen. Die wiederum führten zu diesem Album, das durchgängig gelungen ist. Man kann es Jedem, dessen Herz für traditionelle Country Music im modernen Sound schlägt, nur an selbiges legen.

» weiterlesen

[26. November. 2008 | 2 Kommentare | Von | Kategorie: News]

Es war ein offenes Geheimnis, wurde selten, bzw. ungern, von den Protagonisten kommentiert. Doch jetzt ist es offiziell, Chuck Wicks und Julianne Hough sind ein Liebespaar. Bei einem Kinobesuch und anschließendem “Dinner zu zweit”, gab es nichts mehr zu dementieren. Also traten sie vor die Presse und standen “Rede & Antort”. Chuck Wicks zum People Magazin: “Wir sind sehr verliebt. Sind auch schon längere Zeit ein Paar. Ich bin immer sehr aufgeregt wenn ich mit Julianne zusammen bin!” Die beiden Countrystars lernten sich auf der 2008er Tour von Brad Paisley (beide spielten im Vorprogramm) kennen. Schon damals wurde heftig über eine Liebesaffäre spekuliert. Thanksgiving verbringen die beiden Verliebten in Las Vegas.

[26. November. 2008 | 4 Kommentare | Von | Kategorie: News]

Die Göttinger Band Slow Horses muss sich einen neuen Schlagzeuger suchen. Tom Dyba, langjähriger Drummer und Gründungsmitglied der Formation, hat zum 31. Dezember 2008 seinen Job gekündigt. Als Begründung werden unterschiedliche Auffassungen sowie Meinungen über die Zukunft der Band angegeben. Wer die Band noch einmal in ihrer aktuellen Bandbesetzung erleben möchte, sollte sich den 6. Dezember 2008 in seinem Kalender rot markieren. An diesem Tage geben sie ein Konzert in der Stadthalle Northeim (Niedersachsen). Einlass gegen 19:00 Uhr – Konzertbeginn um 20:00 Uhr.

[26. November. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]
Keith Urban arbeitet intensiv an neuem Album

Während seine aktuelle Single “Sweet Thing” sich schon in den Top 40 der Billboard Hot Country Single Charts platziert hat, arbeitet Keith Urban intensiv am neuen Album, welches im ersten Quartal 2009 erscheinen soll. “Sieben Songs sind schon fertig.

Doch nicht alles läuft so rund wie ich’s gern hätte. Einige Arbeiten an den Titeln gehen schnell voran, bei anderen dauerts halt ein bisschen länger”, so der Sänger in einem Interview bei GAC (Great American Country). Keith weiter: “Den Sommer über war ich mit Kenny Chesney auf Tour, da konnte ich auch nicht soviel dran arbeiten. Ich hoffe, dass ich bis Weihnachten die Arbeiten am Album abgeschlossen habe und es im nächsten Jahr pünktlich veröffentlichen kann.”

» weiterlesen

[26. November. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Michael Martin Murphey will sein nächstes Studioalbum “Buckaroo Blue Grass”, welches am 10. Februar 2009 erscheinen soll, bei Rural Rhythm Records veröffentlichen. Murpheys Sohn Ryan, der den Silberling produzierte, hat auch sämtliche Arrangements geschrieben. Ausserdem singt er die Harmonie-Vocals und spielt Gitarre. Das Album enthält eigenes Songmaterial und Coversongs. Unterstützt wird Murphey von Kollegen wie Ronnie McCoury, Sam Bush, Pat Flynn, Rob Ickes, Andy Leftwich, Charlie Cushman und der bezaubernden Rhonda Vincent. Sam Passamano, Boss bei Rural Rhythm Records ist von der gemeinsamen Zukunft sehr angetan und hofft, dass viele sehr gute Alben mit Murphey folgen werden.

[24. November. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Various Artists: Country Christmas

Zwar stammt der Sampler “Country Christmas” aus dem letzten Jahr und eigentlich ist es schon fast zu spät um diese wunderbare Weihnachts-CD vorzustellen. Immerhin ist in ein paar Tagen bereits der erste Advent. Doch auf diesem tollen Silberling vereinen sich so viele großartige Künstler, dass sich eine Vorstellung noch immer lohnt.

Schon der Opener “Santa Claus Is Coming To Town” in der Interpretation von Chris LeDoux ist ein Ohrenschmaus. Ganz so wie man den ehemaligen Rodeo-Weltmeister in Erinnerung hat, da geht mächtig die Post ab. Aber auch John Berry, Suzy Bogguss und Trace Adkins überzeugen und stimmen den Zuhörer gleich richtig mit ein.

» weiterlesen

[24. November. 2008 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Kevin Costner: Untold Truths

Obwohl Kevin Costner schon über 20 Jahre mit seiner Band “Modern West” Musik macht, ist er uns (hier in Europa) doch mehr als Schausspieler, Produzent und Regisseur bekannt. Anders in den USA, wo er – wenn es seine Zeit erlaubte – immer wieder kleine Konzerte spielte. Musik, in diesem Falle Country Music, liegt ihm besonders am Herzen.

Vor annähernd 20 Jahren traf er in Los Angeles auf John Coinman. Sie begannen unter dem Namen “Roving Boy” Musik zu machen und absolvierten einige kleinere Auftritte. Doch zeitgleich wurde Costner als Schauspieler immer bekannter und so entschloß man sich, das Musikmachen ein wenig zu reduzieren. Zwar wurden immer wieder kleine Sessions gespielt, aber mehr ließ der Terminkalender nicht zu.

» weiterlesen

[24. November. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: News]

Am Sonntag wurden in den USA wieder die begehrten American Music Awards verliehen. In den Country-Kategorien waren Garth Brooks, Carrie Underwood und Rascal Flatts jeweils für zwei der begehrten Trophäen nominiert. Brooks für das “Album des Jahres” sowie “Sänger des Jahres”. Underwood für “Album des Jahres” sowie “Sängerin des Jahres”. Die Jungs von Rascal Flatts für “Album des Jahres” sowie “Gruppe des Jahres”. Sugarland waren ebenso für einen Preis in der Kategorie “Gruppe des Jahres” nominiert. Taylor Swift schnupperte am Award “Beste Sängerin des Jahres”. Brad Paisley würde sich über den Gewinn zum “Besten Sänger des Jahres” wahrscheinlich ebenso freuen. Aber auch Reba McEntire beansprucht den Award “Beste Sängerin des Jahres” für sich. Ihr Kollege Kenny Chesney, wollte aber auch nicht leer ausgehen – er war als “Sänger des Jahres” nominiert. Das Duo Brooks & Dunn, wollten den Award zur “Gruppe des Jahres” bei sich auf’m Kaminsims sehen. Wer hatte letztendlich die Nase vorn?

Hier nun die Liste der Gewinner:

Sänger des Jahres: Brad Paisley
Sängerin des Jahres: Taylor Swift
Gruppe des Jahres: Rascal Flatts
Album des Jahres: Carrie Underwood für “Carnival Ride”

[24. November. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

In Zossen bei Berlin, da lebt der Sänger & Songschreiber Larry Schuba. Inmitten dieser ländlichen Idylle, seinem Ruhepol, so weit ab vom Großstadtstress, fallen ihm die Ideen zu seinen Songs ein. Wir wissen, er ist ein sehr guter Geschichtenerzähler, der jedes Erlebniss seines Lebens nicht vergisst und irgendwann zu Papier bringt. So geschehen beim aktuellen Silberling “Seelenwanderung”.

Und genau diese musikalischen Erzählungen sind es letztendlich, die einen guten Song vom “Einheitsbrei” der Charts, wie die bekannte Spreu vom Weizen, trennt. Er hebt sich regelrecht ab und man hört (endlich) wieder zu. Und irgendwie stellt man fest, dass dies Geschichten sind, die wir alle so, oder ein wenige anders, schon einmal erlebten. Liebesgeschichten, im Dialog mit Gott, Gedanken wo wir herkommen und, und, und.

» weiterlesen

[23. November. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Storys zum Song]

Wir haben es wieder mal mit einem Song zu tun, der nicht viele dafür aber wohl gesetzte Worte benötigt, um die Botschaft rüber zu bringen, mit der der Autor sich auseinander setzt. Throckmorton war zeitweise einer der gefragtesten Autoren in Nashville. Er versteht es, Themen aufzuschnappen und in Lieder umzusetzen, die dem Alltag entnommen sind und die meisten von uns kennen. Die Crux dabei ist, den Augenblick zu erkennen, wenn einem eine Idee frei Haus geliefert wird. Das ist oft bei einem Gespräch, an dem man entweder selbst beteiligt ist oder das man zufällig mitbekommt der Fall.

Sonny Throckmorton liebt Altertümchen. Deshalb lässt er sich einen Antiquitätenladen selten entgehen. Bei einem solchen Besuch kam er mit dem betagten Händler ins Gespräch und erwähnte, dass er sich richtig alte Stücke nicht leisten könne. Irgendwie kam man dabei auf das Lebensalter zu sprechen als der alte Mann plötzlich fragte: “Hast du dir schon mal gewünscht, wieder 18 zu sein?” Throckmorton, damals etwa Mitte 30 und voller Tatendrang, wurde von dieser unvermittelten Frage auf dem falschen Fuß erwischt, denn er hat daran nie einen Gedanken verschwendet. Der Alte aber bekräftigte, er würde sich das von Woche zu Woche mehr wünschen, denn die Lebensuhr laufe immer schneller ab.

» weiterlesen

[22. November. 2008 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: Specials]

Nein, sie stehen meist nicht im Focus des Interesses – das gilt den reproduzierenden Künstlern, Sängerinnen und Sängern. Weniger ins Bewusstsein von Musikliebhabern spielen sich die “Zulieferer”. Menschen, die sich ein Lied ausdenken. Ohne sie wären alle Sänger dieser Welt brotlos. Dabei kann man gerade bei den Autoren sehr interessante Zeitgenossen treffen, Leute, die etwas zu sagen haben und sich der Mitwelt in Form von Songs offenbaren. In der Country Music mehr als in anderen Musikrichtungen gehört es zur Normalität, dass Sänger ihre Lieder selbst schreiben. Oder eben Autoren ihre Werke eigenstimmig vortragen. Zu denjenigen, die sich in erster Linie einen Namen als Autor gemacht haben, gehört Paul Overstreet. Es darf jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass der Bursche auch über eine sehr angenehme, warme und ausdrucksstarke Stimme verfügt und folgerichtig eine Weile den Sänger damit auch Konkurrenz machte. Nicht ohne Erfolg, man erinnert sich gerne an seine Hits “Seein’ My Father In Me”, “Daddy’s Come Around”, “Sowin’ Love”, “Love Helps Those”. Oder an das wunderschöne, allerdings nicht von ihm geschriebene “I Won’t Take Less Than Your Love”, das er gemeinsam mit Tanya Tucker und Paul Davis sang.

Vergleichsweise bescheiden allerdings sind die gesangserfolge Paul Overstreet’s, blickt man auf einige der Hits, die er – teils auch mit einem Partner – geschrieben hat. Es fällt gerade keiner ein? Da kann man auf die Sprünge helfen. Hier eine kleine Auswahl an “Paul-Overstreet-Kindern”: “Same Ole Me” (George Jones), “One Love At A Time” (Tanya Tucker), “Diggin’ Up Bones”, “Forever And Ever Amen”, “On The Other Hand” (alle Randy Travis), “One Of These Things” (Pam Tillis), “Love Can Build A Bridge” (The Judds), “I Fell In Love Again Last Night” (Forester Sisters), “Houston Solution” (Ronnie Milsap), “The Battle Hymn Of Love” (Kathy Mattea) “She Thinks My Tractor Is Sexy” (Kenny Chesney” und natürlich “When You Say Nothing At All” (u.a. Keith Whitley, Alison Krauss oder Ronan Keating). Der Song machte im Soundtrack des Films “Notting Hill” mit Julia Roberts und Hugh Grant 1999 weltweit Furore. Nahezu endlos ist die Liste der Künstler, die irgendwann einen seiner Songs aufgenommen haben, bis heute ist Paul Overstreet ein gefragter Autor im mit Songschreibern gepflasterten Nashville geblieben. Kennzeichen der Songs Marke Paul Overstreet ist eine in der Regel positive Aussage. Für einen gläubigen Christen und ausgesprochenen Familienmenschen wie ihn eine Selbstverständlichkeit. Manche Leute fragen, wieso Jemand derart lebensnahe, von Gefühlen bestimmte Lieder in Serie schreiben kann. Wie Jemand das, was er mitteilen möchte noch dazu in der gebotenen Kürze in so wohl gewählte Worte kleidet, dass sich Jeder darin irgendwie erkennt! Meist findet man die Erklärung beim Songschreiber selbst, in seinem von entsprechenden Erfahrungen und Erlebnissen geprägten Vorleben. Niemand kann, so glaube ich jedenfalls, derartige Songs einfach nur seiner Fantasie entnehmen, auch ein Paul Overstreet nicht.

» weiterlesen

[22. November. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Biografien]

Schon mit 11 Jahren nahm LeAnn Rimes, die am 28. August 1982 in Jackson (Mississippi) geboren wurde, ihr erstes Album auf, das auf einem winzigkleinen Plattenlabel erschien. Als ihr erstes Curb Records-Album “Blue” veröffentlicht wurde, war sie gerade erst dreizehn Jahre jung und konnte kurze Zeit später mehrfache Platin-Auszeichnungen sowie zwei Grammys verbuchen. 24 Monate später im Jahr 1997, folgte “Light Up My Life”, das Album konnte sich simultan in drei Billboard-Sparten-Charts auf den 1. Platz positionieren. Eine Frühwerk-Compilation mit dem Titel “The Early Years” führte wiederum zu mehrfachem Platin und enthielt überdies mit “How Do I Live” einen No. 1-Hit.

Als zweite Künstlerin, nach Whitney Houston, erhielt sie sogar dreifache Platinauszeichnung von der RIAA (Recording Industry Association of America). Zu den beiden Grammies im Jahre 1997 gesellten sich im gleichen Jahr ein American Music Award, der Billboard’s Hot 100 Award und viele weitere Auszeichnungen. Das Jahr schloss sie zudem mit 4 Billboard Music Awards ab. Zum Soundtrack “Coyote Ugly” steuerte sie gleich vier Songs bei, davon hielt sich “Can’t Fight The Moonlight” drei Monate lang in den deutschen Top 40. Bereits mit 14 Jahren wird ihr außergewöhnliches Talent mit den Worten “Wunderkind” (Music Week), “Die Stimme einer neuen Generation” (Billboard) sowie “Superstar für das nächste Jahrtausend” (David Letterman) umschrieben.

» weiterlesen

[21. November. 2008 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Taylor Swift: Fearless

Die 18-jährige hochtalentierte Taylor Swift ist die Überraschung der letzten 24 Monate. Ein unglaublich musikalischer Teenager, der sich in die Herzen von Millionen Fans gesungen hat. Doch auch ihre Qualitäten als Songschreiberin sind sehr eindrucksvoll. Vom aktuellen Album Fearless stammen sieben der der 13 Songs aus ihrer Feder, an sechs war sie als Co-Autorin beteiligt.

Das man eine Liebesgeschichte auch mit dem nötigen “Drive” verbinden kann, beweist Swift mit dem Song “Love Story”. Schöne Geschichte, mit dem nötigen Druck – erstklassig. Und so zieht sich, musikalisch gesehen, die gute Qualtität, wie ein roter Faden bis zum letzten Song. Daher will ich auch gar nicht auf jeden Track im einzelnen eingehen. Eigentlich könnte man jeden Song auf “Fearless” als Radiosingle veröffentlichen, so gut ist das Material.

» weiterlesen

[21. November. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]

Am 4. April 1980 starb Red Sovine in Nashville an den Folgen eines Autounfalles. 62 Jahre alt war er nur geworden. Vermutlich hatte er kurz vorher im Auto einen Herzanfall erlitten und war deshalb bei “Rot” über eine Ampel gefahren und mit einem anderen Fahrzeug zusammen gestoßen. Red Sovine, dessen Markenzeichen ein roter Haarschopf, seine markante Brille und der tiefe Bariton waren, hatte mit einem für ihn typischen Sound über Jahre hinaus Erfolg. Der Mann war unverwechselbar und – wenn es um Recitations ging – unübertroffen.

Seine bekanntesten Songs sind und waren “Giddyup Go” (1965), “Phantom 309″ (1967) und vor allem “Teddy Bear” (1976). Wer sich mit Country Music befasst, stolpert irgendwann über diese Songs. Es sind im Sprechgesang vorgetragene, oft zu Herzen gehende Geschichten. In dieser Sparte konnte niemand Red Sovine das Wasser reichen. Ich konnte ihn im letzten Abschnitt seiner Karriere oft sehen und immer war die Reaktion des Publikums ähnlich. Als Verfechter der reinen, bodenständigen, ehrlichen Country Music machte er keine Zugeständnisse, verkaufte dennoch in seiner Zeit viele Schallplatten und lockte die Fans zu seinen Auftritten.

» weiterlesen

[20. November. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Biografien]
John Anderson (Biografie)

John Anderson ist einer der wenigen Künstler die uns durchweg überraschen und erfreuen, ohne das sie ihre musikalischen Wurzeln verlassen. John David Anderson, der am 13. Dezember 1954 in Apopka (Florida) geboren wurde, der uns mit “Swingin” und mit “Seminole Wind” eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken laufen lässt, hörte in seiner Jugend, man will es kaum glauben, am liebsten die Beatles und die Rolling Stones. Der Rock’n'Roll bestimmte viele Jahre sein Leben.

Eines Tages fiel ihm in einem Plattenladen seiner Heimatstadt, wie durch Zufall, ein Merle Haggard-Album auf, welches im Hintergrund gespielt wurde. “In diesem Moment hatte mich die Country Music gepackt und fest in seinen Bann gezogen”, sagte er einmal in einem Interview, “Keine zwei Jahre später zog es mich bereits im Alter von 17 Jahren nach Nashville. Mein Hab und Gut transportierte ich in einem alten VW Käfer – Baujahr 1968. Ich dachte nur, hoffentlich hält der Wagen so lang’ durch bis ich angekommen bin und bleibt nicht auf halben Weg liegen”. Angekommen ist er, doch es sollte noch weitere 10 lange Jahre dauern, bis er von der Musik – seiner geliebten Country Music – leben konnte.

» weiterlesen

[19. November. 2008 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]

Die Braunschweiger Cowboys mit ihrer zweiten Veröffentlichung in diesem ihrem Jubiläumsjahr. Zehn Jahre sind die Jungs nun schon unterwegs und machen mit ihren originellen Versionen bekannter Pop- und Rocksongs von sich reden. Am 30. April 2008 fand deshalb ein gut dreistündiges Konzert in der Brunsviga in Braunschweig statt, von dem nun die schönsten zwei Stunden und 15 Minuten auf DVD festgehalten wurden.

“Ten Year Ride” nennt sich das Ganze und dürfte alle Fans entschädigen, die an diesem Datum nicht persönlich dabei sein konnten. Satte 28 Countryfizierungen, darunter inzwischen legendäre Versionen von “I Shot The Sheriff”, “The Boxer” oder “Nothing Else Matters”, bieten einen repräsentativen Querschnitt aus dem bisherigen Schaffen der Band, die nun schon einiges an personellen Umbesetzungen hinter sich hat.

» weiterlesen