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Folsom Prison Blues: Johnny Cash

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Autor und Sänger dieses „Hits für die Ewigkeit“ ist Johnny Cash. Damit hatte er 1956 auf der SUN-Single 232 seinen ersten echten Hit. Die Idee zu dem Lied bekam er – so sagt er selbst es – als er 1953 den Film „Inside the Walls of Folsom Prison“ gesehen hatte. Das Lied wurde zu einem der beliebtesten Prison-Songs. Cash meint, jeder von uns würde, wissentlich oder nicht, in irgendeinem Gefängnis leben, auch wenn es nicht eines mit Gittern sei.

Ganz eindeutig ist die Autorenschaft Cash’s an diesem Lied wohl doch nicht gewesen. Im Buch zur Bear Family Records Box „The Original SUN Singles, Vol. 2“ (BCD 15802) heißt es nämlich, ein gewisser Gordon Jenkins habe auf seinem 1953er Album „Seven Dreams“ ein Lied von Beverly Mahr mit dem Titel „Crescent City Blues“ gesungen. Ähnlichkeiten sind unübersehbar. Das meinte auch Gordon Jenkins, der Cash nach dessen Zeit bei SUN verklagte. Dem mag das nicht gepaßt haben, zumal es auch sein Konto erleichterte. Aber seiner Karriere hat es ebenso wenig Abbruch getan wie die Tatsache, dass dieser Song untrennbar mit ihm verbunden ist und es bleiben wird.

Nicht nur Johnny Cash hat seinen Parade-Song mehrfach aufgenommen, es gibt auch interessante Versionen mit anderen Interpreten. Hier eine Auswahl mit dem jeweils dazu gehörenden Album-Titel:

Bobby Bare – „Folsom Prison Blues“ (RCA)
Hylo Brown – „A Tribute To My Heroes“ (Atteiram)
Charlie Feathers – „Rockabilly Rhythm“ (Cowboy Carl Records)
Merle Haggard – „Mama Tried“ (Capitol)
Ferlin Husky – „White Fences & Evergreen Trees“ (Capitol)
Waylon Jennings – „Black On Black“ (RCA)
Jerry Reed – „Lord Mr. Ford“ (RCA)
Earl Scruggs – „American Made World Played“ (Columbia)
Nat Stuckey – „Sings“ sowie auf dem Album „In the Ghetto“ (beide RCA)
Joe Sun – „Storms Of Life“ (Intercord)

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