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Dolly Parton – Eine exzellente Live-Ambassadorin für Country Music

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Dolly Parton gastierte endlich wieder live 2014 in Good-Ole-Germany und das erste Konzert fand in der Lanxess Arena in Köln statt. Viele Besucher darunter aus Benelux, da dort keine Shows stattfinden. Leider war diese mit zirka 6.000 Besuchern nur mäßig besucht. Diese waren aber heiß auf die Queen Of Country und so galt nur ein Motto – Let’s Get The Country-Party Started!

Die Dolly Parton-Band mit zwei Background-Sängerinnen und einem Sänger eröffneten das Konzert mit hrer Overture. Alles exzellente Live-Musiker und Vokalisten, die eine superbe eingespielte Formation bildeten, ohne einen herausragenden Star-Musikanten. Auf den Projektions-Leinwänden wurden Bilder der Karriere der Protagonistin musikalisch und filmspielerisch passend eingespielt.

Als Dolly Parton zu „Fire Medley“ in weißem Engelskleid ins grell-weiße Bühnen-Rampenlicht trat mit offener blonder Haarmähne tobte sofort der Grizzlie und der Applaus war ein Loudblast. Selten konnte man so eine Live-Hyper-Stimmung konstatieren. Und Dolly verzauberte Weiblein & Männlein sofort mit ihrer natürlichen Ausstrahlung, Charme und sogar Selbstironie über ihre „Big Boobs & Lioness-Hair-Pride“. Mit „Jolene“ zelebrierte Dolly Parton ihren ersten großen Hit. Sie klimpferte dazu einige Akkorde auf einer weißen Western-Gitarre mit Silber-Ornamenten. Spielen war das nicht, das war mehr ein stilechtes optisches Accessoire.

Dolly Parton

Lady Parton spielte live sehr viele Titel von ihrem aktuellen Album „Blue Smoke“. Als nächstes den Titelsong, der eine richtig klasse Hillbilly-Country-Stimmung hervorzauberte mit eingängien Fiddle & Pedal-Steel Soli. Die Queen der Tennessee-Mountains huldigte ihrer Heimat mit der Ode „My Mountains My Home“. Höhepunkt des kompletten Konzertes wurde die indianisch inspirierte Country-Folk Interpretation von „Apalachian Memoires“, mit der Gänsehaut-Stimme von Dolly und ihren exzellenten Flöten-Soli. Mit dem Bon Jovi-Hit „Lay Your Hands On Me“ gospel-rockte Dolly zum Schluss mächtig ab. Die Country-Maniacs, waren alle vom Entertainment hyper-begeistert. Zu Anfang spielte sie für eine kleine Passage sogar eine weiße Hammond-Orgel. Nicht fan-begeisterungsfähig war die Security, die zu ausgelassene Tanz-Einlagen, oder Stimmungsaktionen sofort stoppte. Eine gesegnete erste Show-Hälfte war zu Ende.

Dolly Parton

Nach einer 20 Minuten Pause war erneut das Motto „Keep On Country-Rockin“ mit „Better Get To Livin‘ als frenetisch umjubeltem erstem Titel angesagt. Dolly war jetzt in einer diabolisch-schwarzen engen Hose mit Black-Korsage mit Gold-Bordüren gekleidet. Sexy, welche Figur die Lady noch hat! An Ihre Hollywood-Karriere & Lebensphase erinnerte Sie mit „White Limozeen“. Sehr gefühlvoll mit Gospel-Atmosphäre wurde es beim Titel „Little Sparrow“. Zum Vorwurf, der nach dem Glastonbury-Gig erhoben wurde bezüglich Playback-Gesanges kann man nach Köln nur sagen; Dolly sang mindestens zu 95 Prozent live. Sollte die Stimme bei diesem Titel tatsächlich live gewesen sein klang diese einfach sensationell, wie von einem anderen Stern. Minutenlanger frenetischster End-Jubel brandete auf. Ihr Mega-Hit „Islands In The Stream“ durfte natürlich im Repertoire nicht fehlen. Der Live-Sänger übernahm dabei glänzend den Recording-Part von Kenny Rogers. Schunkel-, Mitklatsch-und Sing-Along-Stimmung kam dabei auf. Yee-Haw Country-Rockin‘ mit „9 To 5“ wurde die reguläre Show beendet. Donnerhall-Endjubel, wie in den Tennessee-Mountains riefen Dolly & Band auf die Bühne zurück. Besinnlich und ruhig verabschiedete Dolly Parton ihre überglücklichen Anhänger mit „I Will Always Love You“ auf den Nachhausweg mit einer Liebeserklärung und Dank an diese.

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