Vor 40 Jahren Nummer 1: Bobby Bare – Marie Laveau
Ab 1972 begann er intensiv mit dem Songwriter Shel Silverstein zusammenzuarbeiten. Dessen „Sylvia’s Mother“ war für ihn (und Dr. Hook im Pop) ein Top-Ten-Erfolg. Mit weiteren Kompositionen von Silverstein hat Bobby Bare sein vielleicht bestes Album aufgenommen – „Lullabys, Legends And Lies“, erschien 1975. Das Album wurde 2007 als Doppel-CD wiederveröffentlicht und ich kann es nur wärmstens empfehlen. Darauf zu finden ist „Marie Laveau“, eine witzige Geschichte um die Hexe, die ihm Sumpf von Louisiana auf den Richtigen wartet. Der ist aber ein fieser Heiratsschwindler und als sie ihn durch ihre Magie zum Millionär gemacht hat und auf sein Heiratsversprechen pocht, erklärt er ihr, dass sie für einen reichen Mann wie ihn viel zu hässlich sei. Und schon verzaubert sie ihn auf Dauer.
Damit gelang Bobby Bare am 20. Juli, nach zwölf langen Jahren, endlich der ersehnte Sprung auf die Nummer 1 der Country-Charts. „Marie Laveau“ enthält noch etwas Besonderes, es ist die einzige Nummer 1 der Countrymusik-Geschichte, in der ein lauter, kreischender Schrei zu hören ist!
Für Bobby Bare, der auf eine so lange Karriere zurückblicken kann, blieb „Marie Laveau“ der einzige Tophit. Bare ist immer noch sehr aktiv. Er schrieb einen Song, beim Wettbewerb für Norwegens Beitrag zum Eurovision Song Contest 2012, der Platz 3 erreichte. Ist im selben Jahr auf Jamey Johnsons Tribute-CD für Hank Cochran zu hören. Bobby Bare wurde 2013 endlich in die Country Music Hall of Fame aufgenommen.






