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Dwight Yoakam: Swimmin‘ Pools, Movie Stars …

Dwight Yoakam liefert pünktlich zu seinem 30. Bühnenjubiläum mit "Swimmin' Pools, Movie Stars ..." ein großartiges Bluegrassalbum ab.

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Dwight Yoakam - Swimmin' Pools, Movie Stars ... Dwight Yoakam, Swimmin' Pools, Movie Stars - Bildrechte: Sugar Hill Records

Dwight Yoakam ist beileibe nicht der einzige: Dolly Parton und Dierks Bentley, Alan Jackson und Patty Loveless, Steve Earle oder auch Merle Haggard taten es. Und was taten sie? Sie haben im Laufe ihrer Karrieren mal ein Bluegrassalbum aufgenommen. Nun gibt es eins vom Meister der Neo-Honkytonk-Musik, mit dem vielversprechenden, aber auch merkwürdigen Titel: Swimmin‘ Pools, Movie Stars … – damit feiert Dwight Yoakam den 30. Jahrestags des Beginns seiner großen Karriere.

Nun hat Dwight Yoakam immer mal gerne Coverversionen gesungen, so in seinem 1997er Album „Under The Covers“ mit seinen Versionen von Country-Klassikern oder sein Buck Owens-Album aus dem Jahr 2007. Dieses Mal jedoch hat er nur einen Popsong gecovert, seine Bluegrassversion vom größten Hit des vor kurzem verstorbenen Prince „Purple Rain“. Gerne hätte man erfahren, ob Prince die Yoakam’sche Interpretation gefallen hätte. Ansonsten hat er 11 Songs ausgewählt, die er alle einst selbst schrieb und sang. Sowie beispielsweise jenen Song, der ihn im Jahr 1986 berühmt machte: „Guitars, Cadillacs“, damals eine Nr. 4 – klingt auch als Bluegrasssong gut (wenngleich das Original unerreicht bleibt). Besser schon die Neuauflage von „Please Please Baby“ (Nr. 6, 1987), die richtig fetzig klingt. Dann hat er noch zwei kleinere Hits ausgesucht, „These Arms“ (Nr. 57, 1998) und „Gone (That’ll Be Me)“ (Nr. 51, 1996), letzterer ebenfalls sehr hörenswert, denn hier geht es richtig bluegrassmäßig rund.

Ansonsten hat Yoakam Lieder aus seinen vielen Alben ausgesucht, und da hat er richtig gut gewählt: Wunderbar sein „Two Doors Down“: Meine Güte, klingt er da einsam und verzweifelt, mit dem originalen Yoakam-Twang. Oder „Sad Sad Music“, das sang er 1990 auf dem Album „If There Was A Way“ als Ballade, jetzt mischt sich ein Walzertakt mit dazu. Ein ähnlicher Titel ist „Home For Sale“, doch hier ist die Umwandlung in einen Bluegrasstitel weniger gut gelungen. Das erste Lied der CD ist „What I Don’t Know“, das von seinem zweiten (und vielleicht besten) Album „Buenas Noches From A Lonely Room“ (1988) stammt. Blieben noch „I Would’t Put It Past Me“, das als flotter Bluegrasstitel gut daherkommt, während man „Free To Go“ als den wohl schwächsten Song des Albums einstufen kann.

Fazit: Das ganze Album ist sehr überzeugend. Natürlich, weil Dwight Yoakam für das Werk Musiker der absoluten Bluegrass-Spitzenklasse verpflichten konnte: Gitarrist Bryan Sutton, den Fiddler Stuart Duncan, den Banjospieler Scott Vestal, an der Mandoline Adam Steffey und als Bassist Barry Bales. Was wir vom Sänger Dwight Yoakam wussten, dass er ein Spitzenmusiker ist, hat er als Bluegrass-Interpret mit diesem Jubiläumsalbum absolut bestätigt.

Dwight Yoakam – Swimmin‘ Pools, Movie Stars: Das Album

Dwight Yoakam - Swimmin' Pools, Movie Stars

Titel: Swimmin‘ Pools, Movie Stars …
Künstler: Dwight Yoakam
Veröffentlichungstermin: 21. Oktober 2016
Label: Sugar Hill
Vertrieb: In-Akustik
Laufzeit: 43:34 Min.
Format: CD, Vinyl & Digital
Tracks: 12
Genre: Bluegrass
Bewertung: 4,5 von 5 möglichen Punkten!

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Trackliste:

01. What I Don’t Know
02. Free To Go
03. Sad, Sad Music
04. These Arms
05. I Wouldn’t Put It Past Me
06. Listen
07. Two Doors Down
08. Guitars, Cadillacs
09. Home For Sale
10. Please, Please Baby
11. Gone (That’ll Be Me)
12. Purple Rain

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