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Billboard Top Country Album Charts vom 18.06.2016

Dierks Bentley auf Platz 1, Blake Shelton auf 2 und Chris Stapleton auf Platz 3.

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Country Music Charts

Was für ein Start des neuen Albums „Black“ von Dierks Bentley: Auf die Nummer 1 der Billboard Top Country Album Charts mit 88.000 verkauften Exemplaren. Das hat Bentley noch mit keinem seiner sieben Alben geschafft und er erklärte auch, wie stolz er darauf sei. „Das ist die Platte, auf die ich hingearbeitet habe“, ließ er den Billboard wissen: „Wie dieses Album vom ersten Text bis zur fertigen CD entstanden ist, war einfach magisch“. Damit verdrängte er Blake Sheltons „If I’m Honest“ nach einer Woche von Platz 1. Shelton wiederum hatte in der ersten Woche 170.000 Exemplare verkauft, soviel wie keine andere Country-Neuerscheinung in diesem Jahr. „Traveller“ auf Platz 3 ist inzwischen ein Dauerbrenner für Chris Stapleton, auf der 4 der Spitzenreiter noch vor zwei Wochen, das neue Album von Keith Urban „RipCord“, das – meiner Meinung nach, sogar zwei „richtige“ Country-Songs enthält (Ich weiß, die CD ist gut) und Cole Swindells „You Should Be Here“ hält sich auf Platz 5.

Die Gospel-CD von Joey + Rory „Hymns“, das musikalische Vermächtnis der im Februar verstorbenen Joey Feek, belegt noch immer Platz 6. Rory Feek hat kürzlich erzählt, dass die beiden die Aufnahmen gemacht haben, als Joey ihre schlimmste Chemotherapie durchstehen musste. Platz 7 gehört dem wunderbaren Album „Playing With Fire“ von Jennifer Nettles, gefolgt von Thomas Rhetts „Tangled Up“, Sam Hunts „Montevallo“ (nun 84 Wochen in den Top 10) und Luke Bryans „Kill The Lights“.

Auf der 18 findet sich in der zweiten Woche die großartige Neuausgabe des Werkes der Highwaymen, also Johnny Cash, Willie Nelson, Kris Kristofferson und Waylon Jennings. Schön, dass diese wunderbare Zusammenarbeit, die sich über mehr als 10 Jahre erstreckte, so viele Käufer findet. Von diesem Erfolg profitiert dann noch eine Zusammenstellung der großen Erfolge der Highwaymen, „The Very Best Of“, das bei Sony Legacy erschienen ist und auf Platz 26 steht. Eine Veteranin aus dem Bereich Pop sei hier erwähnt. Cyndi Lauper ist in vier Wochen mit ihrer Country-CD „Detour“ von Platz 4 auf jetzt 20 zurückgefallen, aber immerhin.

Neu auf Platz 25 die EP eines Newcomers: Der erst 17-jährige Zach Seabaugh war im vergangenen Jahr auf Platz 5 der amerikanischen Talentshow „The Voice“ geworden, den Blake Shelton als Coach unter seine Fittiche genommen hatte. Ebenfalls durch „The Voice 2015“ wurde Cory Kent White bekannt. Seine Debüt-CD „Long Way“ ist in dieser Woche auf der 42 eingestiegen. Der neue Platz 47 gehört einem ganz besonderen Sänger und Songschreiber. Tony Joe White, dem wir zum Beispiel „Rainy Day In Georgia“ oder den Elvis-Hit „I’ve Got A Thing About You Baby“ aus dem Jahre 1974 verdanken, steht da mit seiner Platte „Rain Crow“. Für Liebhaber der Statistik: Erstmalig war Tony Joe White in den Country Album Charts (Platz 50) vor genau 32 Jahren vertreten: Er wird übrigens im Juli 73 Jahre alt.

Genau ein Jahr lang steht die achte Ausgabe der Hitzusammenstellung „Now That’s What I Call Country“ in den Country Charts, derzeit auf Platz 38. Auch Kelsea Ballerini „The First Time“ (Platz 17, seit 55 Wochen) und die Zac Brown Band (Jekyll + Hyde, Platz 19, seit 58 Wochen) haben die Jahresgrenze überschritten.

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Über Franz-Karl Opitz (559 Artikel)
Redakteur. Fachgebiet: Traditional Country. News & Storys, Charts, Rezensionen.
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