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Die Americana Top-10-Alben des Jahres 2017

Thomas Waldherr hat seine persönliche Americana-Alben-Top-10 2017 zusammengestellt.

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Es war ein ganz starkes Jahr für das Americana-Genre. Die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen rund um Trump und die Polarisierungen der US-Gesellschaft finden ihren Widerhall bei vielen Künstlern. So viel qualitativ gute Americana-Musik war selten. Hier eine natürlich subjektive Auswahl der Top-10-Alben.

01. Rhiannon Giddens: Freedom Highway

Weil Rhiannon nicht nur eine fantastische Performerin und Interpretin ist, sondern hier mit Stücken wie „At The Purchasers Option“ und „Julie“ auch als Songwriterin mit Anspruch und klarer Haltung gegen den Rassismus in der USA begeistert.

02. Hurray For The Riff Raff: The Navigator

Weil Alynda Lee Segarra ganz cool die Inhalte der LGBT-Bewegung erst mit traditionellem American- Folk und nun mit Latino und Folk-Rock-Anklängen verbindet, und damit das Americana-Genre weiterentwickelt

03. Jason Isbell And The 400 Unit: The Nashville Sound

Weil der Südstaatler Isbell ganz genau weiß, wie es um den Süden jenseits des Trump-Gebells wirklich steht und die soziale Perspektivlosigkeit vieler Menschen dort in großartige Songs fasst.

04. Rodney Crowell: Close Ties

Weil der Altmeister hier noch einmal über sich hinauswächst und ein ganz starkes Country-Singer-Songwriter-Album abliefert von dem sich so mancher aktuelle Möchtegern Country-Star eine dicke Scheibe abschneiden könnte.

05. Neil Young: The Visitor

Weil Onkel Neil mit den Nelson Buben sich gleichzeitig als leidenschaftlicher Liebhaber und scharfer Kritiker der USA zeigt, dabei zornig wie ein Junger ist und wunderbare Musik ganz lässig aus dem Ärmel schüttelt.

06. The Deslondes: Hurry Home

Weil die Truppe um Sam Doores, der Alynda Lee Segarra die Musik von Woody Guthrie, Hank Williams und Bob Dylan gelehrt hat, wunderbar flirrenden Country-Folk-Honky-Tonk-Soul zelebriert.

07. Pokey LaFarge: Manic Revelations

Weil der fantastische Performer Pokey seine bis dato musikalisch und textlich beste Platte veröffentlicht hat, auf der auch er sich mit den derzeitigen großen gesellschaftlichen Problemen in den USA auseinandersetzt.

08. Old Crow Medicine Show: 50 Years Of Blonde On Blonde

Weil die leidenschaftlichen Musikanten aus Tennessee Bob Dylans Meisterwerk auf großartige und kongeniale Art und Weise ins Old Time und Bluegrass-Genre überführen.

09. Greg Graffin: Millport

Weil eben auch der Punker Greg Graffin zum Country zurückfindet und das mit einer verblüffend spielerischen und lässigen Westcoast-Note.

10. David Rawlings: Poor David’s Almanack

Weil David und seine Partnerin Gillian Welch hier ein atemberaubendes, modernes und dennoch Roots-orientiertes Folkalbum vorgelegt haben, das aufzeigt, wie sehr die beiden mit Tradition, Motiven, Erzählweise und Bildsprache des American Folk vertraut sind.

Und zum erweiterten Kreis der besten Alben des Jahres zählen natürlich noch John Mellencamp & Carlene Carter mit Sad Clowns and Hillbillies, Willie Watson mit Folksinger Vol. 2, Shelby Lynne & Allison Moorer mit Not Dark Yet, Colter Wall mit seinem beachtenswerten Album gleichen Namens, die Secret Sisters mit You Don’t Own Me Anymore und last but not least Mr. Willie Nile und Joan Osborne mit ihren Bob Dylan-Coveralben.

Also: Wer das eine oder andere Album noch nicht haben sollte, schnell besorgen. Musik für Festtage!

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