Beiträge (News, Specials, Porträts) zum Künstler: Keith Urban
Wenn am kommenden Wochenende die offiziellen Billboard Hot Country Single Charts in den USA veröffentlicht werden, dann wird Country-Superstar Keith Urban (18 Millionen verkaufte Alben) die 13 garantiert als seine neue Glückszahl benennen. Genau so viele Nummer 1-Hits hat der smarte Sänger dann nämlich in den Charts platzieren können.
“Long Hot Summer”, so der Titel – gut einen wirklich langen heißen Sommer hatten wir hier in Deutschland nicht, ist die dritte Single-Auskopplung aus dem erfolgreichen “Get Closer”-Album, das leider nicht in Deutschland veröffentlicht wurde. Schade eigentlich, denn genügend Fans hätten hier bestimmt gerne zugegriffen. So bleibt letztendlich der Import!
Wer hat nicht schon alles Düfte kreiert bzw. seinen (bekannten) Namen dafür hergegeben. Nun ist es in der Country Music soweit: Keith Urban will im Herbst 2011 seine eigene Duftmarke Phoenix herausgeben. Ein Herrenduft, der laut seiner Familie “eine Mischung aus Männlichkeit, Mysterium und Sinnlichkeit” sein soll.
Der Name hat laut Keith Urban selbst auch Symbolik. Er wollte nicht, daß dieser Duft seinen Namen trägt, aber “schick und metrosexuell” war ihm auch nicht recht, sondern “nett, maskulin und simpel”. “Der Phoenix steht für das Wiederauferstehen aus der Asche.” Dieses “was Dich nicht umbringt, macht Dich härter” passe toll zu einem Männerduft, wohl ein Hinweis auch auf seine eigenen harten Zeiten, die er durchlebt hat. Sein Vater habe schon auf “Musik, Autos und Duftwasser gestanden”.
Amerika spielt Country Music nun auch schon im All! “Days Go By” hieß es am letzten Tag der “Atlantis” Space-Shuttle-Mission gleich am frühen Morgen; zu hören war Keith Urban‘s Stimme im Shuttle mehrere hundert Kilometer über der Erde in absoluter Schwerelosigkeit. Es war wie ein Weckruf an die Astronauten mit der Aufforderung “You better start living right now!”, das ließ sich die Atlantis-Crew wohl angesichts der Faszination des Weltraums und der Schönheit der ihnen zu Füßen liegenden Erde wohl nicht zweimal “singen”… oder etwa doch?
Astronauts “Goin’ Country”, würden die US-Bürger jetzt sagen. Das Lied ist Missionsspezialist Rex Walheim gewidmet und wurde von der Bodenstation Houston (Texas) zusammen mit einer “Good Morning Note” direkt ins All gesendet.
Es ist manches Mal aber auch wie verhext, da veröffentlicht Keith Urban sein neues Album “Get Closer” und ausgerechnet in derselben Woche auch die Jungs von Rascal Flatts. Urban kann etwas über 162.000 Einheiten verkaufen – die Rascal Flatts konnten über 165.000 Einheiten unter die Leute bringen. Damit 3000 Silberlinge weniger für Keith Urban – und “nur” Platz 2 in den Billboard Hot Country Album Charts.
In der Billboard Top 200 steht Urban mit “Get Closer” auf einem passablen 7. Platz – ebenfalls wieder direkt hinter Rascal Flatts. Vielleicht lag’s daran, dass der Sänger, Songschreiber und Entertainer nur acht Songs auf sein Album packte – ein bissl mehr als ‘ne EP, aber echt zu wenig für ein Album.
Keith Urban hat in der letzten Woche von seinem Album “Defying Gravity” mehr als 171.000 Einheiten verkauft. Das hat zur Folge, dass er mit seinem aktuellen Silberling auf Platz 1 der Billboard Top 200 Album Charts (alle Genre) steht.
Es ist Urbans erstes Album, was sich von Null direkt an die Spitze der Charts katapultierte. Nach “Be Here” (2004) und “Love, Pain & the Whole Crazy Thing” (2006) sein drittes No. 1-Album in Folge. Experten hatten noch vor einigen Tagen den US-Musiker Prince mit seinem Werk neuen Werk “LotusFlow3r” vorne gesehen. Der schaffte aber “nur” 168.000 Einheiten an den Mann, bzw. Frau zu bringen.
Keith Urban, der in Deutschland bei den meisten “Musikredakteuren” – und somit schlussendlich auch für die Bevölkerung – leider “nur” als der Ehemann von Nicole Kidman ein Begriff ist, hat mit “Defying Gravity” ein großartiges Album am Start. Am 31. März 2009 wurde es in den USA veröffentlicht und es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass es sehr erfolgreich werden könnte. Wenigstens sprechen die Vorbestellungen des Handels in den Vereinigten Staaten eine mehr als deutliche Sprache.
Und wie wir es von dem sympathischen Sänger und Songschreiber gewohnt sind, gibt’s wieder einen bunten Mix aus Country, Rock und Pop-Songs. Schon der Opener “Kiss A Girl” ist einer dieser typischen Urban-Songs, die sofort ins Ohr gehen und gute Laune verbreiten. Da kann der Frühling kommen, endlich das Cabrio entstauben, um die Landstraße unsicher zu machen. Dasselbe gilt für die Songs “Sweet Thing” und “Hit The Ground Running”, die mit druckvollem Sound und eingängigen Melodien gar nicht mehr aus dem Gehörgang zu bannen sind.
Der Sänger und Songschreiber Keith Urban wird in Zukunft in einem Atemzug mit Hank Williams, den Beatles und Dolly Parton genannt werden müssen. Sein Song “Somebody Like You” ist ein “Big Radio-Hit”. Drei Millionen Mal wurde er von den Radiostationen gespielt. Dieser Meilenstein seiner Karriere wurde am Montag während eines Empfangs in Nashville gefeiert. Urban ließ es sich nicht nehmen und spielte einige Songs für die angereiste Presse und den Fans die zugegen waren.
Urban hat mittlerweile mehr als 12 Millionen Tonträger verkauft, viele Gold- und Platinauszeichnungen pflastern seinen musikalischen Werdegang. Am 31. März 2009 erscheint “Defying Gravity”, sein neuestes Werk. Übrigens, seit Montag kann man jeden Tag einen neuen Song bereits vorab beim Online-Service “iLike” probehören. Eine Veröffentlichung von “Defying Gravity” in Deutschland ist zurzeit nicht geplant.
Keith Urban wuchs in Caboolture, einem Vorort von Brisbane in Queensland, Australien auf. Geboren wurde er allerdings am 26. Oktober 1967 in Neuseeland. Schon mit vier Jahren spielte er Ukulele. Mit sechs nahm er Gitarrenunterricht und erwies sich auf Anhieb als Naturbegabung. Als Achtjähriger gewann er seinen ersten Talentwettbewerb und mit zwölf spielte er bereits regelmäßig mit einer Band in einem Pub der Stadt.
Seine Passion für Country geht auf seinen Vater zurück, aus dessen umfangreicher Plattensammlung er seine Favoriten auswählte: Glen Campbell, Don Williams, Charley Pride und den Songwriter Jimmy Webb. Als Teenager entdeckte er dann die Musik von den Dire Straits und Fleetwood Mac. Besonders angetan war der junge Mann von den Gitarrentechniken eines Mark Knopfler und Lindsey Buckingham. Beide prägten auch seinen originellen Mix aus Country und Gitarrenrock, der ihm Down Under den Durchbruch bescherte.
Während seine aktuelle Single “Sweet Thing” sich schon in den Top 40 der Billboard Hot Country Single Charts platziert hat, arbeitet Keith Urban intensiv am neuen Album, welches im ersten Quartal 2009 erscheinen soll. “Sieben Songs sind schon fertig.
Doch nicht alles läuft so rund wie ich’s gern hätte. Einige Arbeiten an den Titeln gehen schnell voran, bei anderen dauerts halt ein bisschen länger”, so der Sänger in einem Interview bei GAC (Great American Country). Keith weiter: “Den Sommer über war ich mit Kenny Chesney auf Tour, da konnte ich auch nicht soviel dran arbeiten. Ich hoffe, dass ich bis Weihnachten die Arbeiten am Album abgeschlossen habe und es im nächsten Jahr pünktlich veröffentlichen kann.”
Laut dem amerikanischen “People Magazin”, schenkte die Schauspielerin Nicole Kidman am frühen Morgen in Nashville einem gesunden Mädchen das Leben. Mit ihr freut sich Ehemann Keith Urban, beide sind seit zwei Jahren verheiratet. Es ist ihr erstes gemeinsamen Kind. Wie der Pressesprecher der Schauspielerin mitteilte, war Urban während der Geburt an Kidmans Seite. Nicole und dem Baby soll es gut gehen, die Beiden sind wohlauf. Das Baby wog bei der Geburt knapp drei Kilo. Ein Name ist bereits durchgesickert – Sunday Rose soll die neue Erdenbürgerin heißen.
Wie der “Daily Mirror” in seiner aktuellen Onlineausgabe berichtet, ist Hollywoodstar George Clooney erste Wahl bei der Vergabe des Titels “Patenonkel”. Nicole Kidman ist seit vielen Jahren eng mit dem Schauspieler Clooney befreundet und würde sich sehr freuen, wenn er die Rolle des Patenonkels übernehmen würde. Das Kind soll im Sommer 2008 zur Welt kommen. Bis dahin hat George Clooney noch Zeit, die Kaufhäuser zu durchforsten, um ein passendes Geschenk zu finden. Auch Ehemann, Countrystar Keith Urban, ist mit der Wahl Clooneys mehr als zufrieden.
Wie die australische Tageszeitung “Sydney Morning Herald” berichtet, stellen verschiedene große Zeitschriften, die s.g. weltweite “Yellow Press”, dem Ehepaar Keith Urban & Nicole Kidmann Millionenbeträge für das erste “offizielle” Babyfoto zur Verfügung. Sie wollen sehr rücksichtsvoll handeln und sehr genau überlegen, wer am Ende den Zuschlag erhält, so der “Sydney Morning Herald”. Ausserdem berichtet die Tageszeitung weiter, wenn Urban & Kidman eines dieser Angebote annehmen, die Millionen selbstverständlich in eine karitative Einrichtung fließen.
Sie ist eine der erfolgreichsten Pop-Künstler der Gegenwart, er ist einer der bekanntesten Country-Acts – die Rede ist von Nelly Furtado und Keith Urban. Jetzt hat Furtado bei Mr. Urban angefragt, ob er mit ihr ins Studio gehen würde, um mit ihr im Duett zu singen. Das Ganze soll bereits am letzten Wochenende passiert sein. Schnell ist sie die Nelly Furtado, konnte es wohl kaum erwarten. Dem Daily Telegraph gegenüber äusserte sich Keith sehr positiv über die Zusammenarbeit: “Es ist ein guter Song und ich hoffe, dass er gut ankommt.”
Wenn das nicht Mal eine gute Nachricht ist. Keith Urban wird mit Rhonda Vincent den Song The Water Is Wide, auf deren Album Good Thing Going, welches am 8. Januar 2008 erscheint, im Duett singen. Rhonda hörte diesen traditionellen (stammt aus Irland) Song zum ersten Mal in der Interpretation von Karla Bonoff. Vincent: “Ich wollte schon tolle Gastsänger auf meinem neuen Album vorweisen können, die man mit meiner Musik nicht gleich in Verbindung bringt. Als ich hörte, dass Keith zugesagt hatte, war ich aus dem Häuschen. Das Schlimme war, dass ich keinem Menschen davon erzählen durfte.” Ausserdem sind noch Russell Moore, Jesse McReynolds, Bryan Sutton, Becky Issacs, Kathy Chiavola und James Stroud an diesem Silberling beteiligt – kann kaum noch was schiefgehen.
Der smarte Sänger, der den Einstieg ins Musikgeschäft mit dem Genre “Country Music” begann, hat sich mit seinem aktuellen Werk “Love, Pain & The Whole Crazy Thing” sehr weit von seinen Wurzeln entfernt. Wem die Alben “The Ranch”, “Keith Urban” und Teile von “Golden Road” noch im Ohr klingen, sollte nicht allzuviel “Country” erwarten, denn bei “Love, Pain & The Whole Crazy Thing” handelt es sich eindeutig um Rock & Pop.
Wenig bis keinerlei Countryeinflüsse sind mehr zu verzeichnen, das einzige wirkliche Countrystück “Raise The Barn”, welches Keith Urban im Duett mit Ronnie Dunn (Brooks & Dunn) einspielte, fehlt auf der für den europäischen Markt abgespeckten CD gänzlich. Wieder einmal wurde der Fan um einen Song betrogen, wie ich finde sehr unglücklich, denn der Musikliebhaber sollte selbst entscheiden, ob er weiter klickt, oder die CD durchhört.
Keith Urban, der aus Australien stammt und seit 1992 in Nashville, Tennesse lebt, feiert fraglos große Erfolge in der Countryszene. Aber “Golden Road” mit seiner klugen Mischung aus sensiblen Balladen und hinreißenden schnellen Nummern, die spielend die Klasse großer Eagles- und Fleetwood Mac-Titel der 1970er Jahre erreichen, geht weit über die Grenzen der Country Music hinaus.
Ganz gleich ob eine mit Streicher veredelte Ode an seinen Vater, rauer Southern Rock oder die vitalisierende Version des alten Dave-Dundas-Hits “Jeans On” – Keith Urban verarbeitet Einflüsse und Traditionen aus diversen Dekaden und Genres und ist vielseitig genug um mit seiner Musik Country-, Rock- und Pop-Fans gleichermaßen zu begeistern.


